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Polizei schießt auf Mann – er griff die Einsatzkräfte mit Messern an

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Polizeiabsperrung mit Polizeiauto im Hintergrund.
Die Ermittlungen nach einem Schuss auf einen 29-Jährigen hat die Polizei aus Köln übernommen (Symbolbild). © U. J. Alexander /Imago

Ein 29 Jahre alter Mann wurde in Bergisch Gladbach von einer Polizistin angeschossen. Zuvor soll er die Einsatzkräfte mit Messern angegriffen haben.

Bergisch Gladbach – Eine Polizistin hat in Bergisch Gladbach auf einen 29 Jahre alten Mann geschossen. Der Mann soll zuvor Einsatzkräfte der Polizei mit mehreren Messern angegriffen haben. Er wurde im Oberkörper getroffen und lebensgefährlich verletzt. Der 29-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Bergisch Gladbach: Mann geht mit Messern auf Polizei los – dann fällt ein Schuss

Der Mann hatte laut Zeugenangaben in der Nacht zum Dienstag (23. August) von einem Balkon am Langemarckweg in Bergisch Gladbach (Rheinisch-Bergischer Kreis), mit Glasflaschen nach Passanten und Autos geworfen. Nachbarn riefen daraufhin die Polizei. „Da der 29-Jährige trotz mehrfacher Aufforderung seine Wohnungstür nicht öffnete, brachen Polizisten die Tür auf“, teilen Polizei und Staatsanwaltschaft aus Köln am Dienstagmittag mit.

Messer-Angriff auf Polizei: Polizistin schießt auf Mann in Bergisch Gladbach

Als die Polizei die Wohnungstür aufgebrochen hatte, soll der 29-Jährige „aus unmittelbarer Nähe“ und „mit mehreren Messern in den Händen“ die Einsatzkräfte angegriffen haben. Eine Polizistin schoss dem Mann daraufhin mit ihrer Dienstwaffe in die Brust. Nach jetzigem Erkenntnisstand habe die Beamtin - auch zu ihrem eigenen Schutz - einmal geschossen, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln mit. Die Polizei aus Köln hat aus Neutralitätsgründen die weiteren Ermittlungen übernommen. „Der psychisch auffällige Mann hatte bereits in der Vergangenheit für ähnliche Polizeieinsätze gesorgt“, so die Ermittler.

Gegen den 29-Jährigen werde jetzt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Polizistin werde als Zeugin geführt und eine etwaige Notwehrsituation geprüft, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Schüsse fielen wenige Stunden vor einer Sitzung im Düsseldorfer Landtag, bei denen es um die tödlichen Polizeischüsse von Dortmund geht. (bs/ots/dpa) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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