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Bombenfund Münster: Blindgänger an Uniklinik entschärft – Sperrung aufgehoben

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Von: Oliver Schmitz

Entschärfte Bombe
Im Stadtzentrum von Münster wurde ein amerikanischer Bombenblindgänger entdeckt. (Symbolbild) © Christoph Soeder/dpa

Mitten in Münster ist eine Fliegerbombe gefunden worden. Ein zentraler Bereich um die Uniklinik musste evakuiert werden. Am Dienstagnachmittag gab es Entwarnung.

Münster – Am Dienststagmittag (8. März) wurde in der Innenstadt von Münster (NRW) eine amerikanische Fliegerbombe entdeckt. Der Blindgänger konnte noch am Nachmittag erfolgreich entschärft werden. Die Bombe war direkt am Universitätsklinikum gefunden worden, die somit auch von der Evakuierung betroffen war. Die Nina-Warn-App hatte ausgelöst.

Münster: Fliegerbombe an Uniklinik – diese Straßen mussten evakuiert werden

Die 125 Kilogramm Bombe mit Zweifachzünder wurde in zentraler Lage in Münster entdeckt. Jedoch ist der Evakuierungsradius mit 250 Metern recht klein, weshalb vor allem die Robert-Koch-Straße und Hüfferstraße geräumt werden müssen. Davon sind insgesamt 300 Anwohner und die Uniklinik betroffen.

Bei dem Krankenhaus mussten mehrere Gebäude geräumt werden. Konkret sind folgende betroffen: MTRA-/MTLA-Schule, Institut für Hygiene, Institut für Molekulare Tumorbiologie, Institut für Physiologie.

Bombenfund Münster: Betreuungsstelle eingerichtet – Störung im Verkehr

Für alle von der Evakuierung betroffenen Menschen wurde eine Betreuungsstelle im PAN-Zentrum am Vesaliusweg/Ecke Pottkamp eingerichtet. Laut der Feuerwehr war im Bereich Kardinal-von-Galen-Ring und Hüfferstraße „mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen“. Die Polizei hatte den Bereich abgesperrt. Gegen 15 Uhr wurden die Maßnahmen nach und nach aufgehoben. (os) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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