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Vater vergisst Kind auf Autobahn-Parkplatz – und er merkt es erst nicht

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Eine schwangere Frau wurde auf einem Parkplatz auf der A3 einfach vergessen.
Der 11-jährige Sohn hatte sich wohl während einer kurzen Pause aus dem Auto geschlichen. © Federico Gambarini/dpa

Ein Mann hat auf einem Rastplatz an der A2 bei Porta Westfalica seinen Sohn vergessen. Dass der Junge fehlt, fiel seinem Bruder auf – allerdings erst nach 50 Kilometern.

Bielefeld – Am Wochenende ist ein ungewöhnlicher Anruf bei der Autobahnpolizei in Bielefeld (NRW) eingegangen. Ein Mann aus Braunschweig berichtete, dass er seinen Sohn nach einer Toilettenpause auf einem Rastplatz auf der A2 vergessen habe. Auf welchem genau wusste er nicht mehr. Als er das Fehlen bemerkte, steckte er obendrein noch mitten in einem Stau fest. Doch die Beamten konnten helfen.

A2 bei Bielefeld: Fehlen von 11-Jährigen fällt 50 Kilometer später – wohl aus Auto geschlichen

Der 44-jährige Vater meldete sich am Samstag gegen 11:30 Uhr bei der Autobahnpolizeiwache Herford, wie die Polizei mitteilte. Dabei erklärte er, dass er seinen Sohn (11) während des letzten Stopps auf der A2 Richtung Dortmund aus Versehen zurückgelassen habe. Der Junge soll sich dabei wohl unbemerkt aus dem Auto geschlichen haben.

Doch sein Fehlen fiel erst etwa 50 Kilometer später auf. Laut Polizei habe das jüngste von drei Kindern nach seinem großen Bruder gefragt, wodurch auch der Vater die Situation realisierte. Doch in diesem Moment konnte er selbst gar nichts tun. Die Familie steckte aufgrund einer Vollsperrung nach einem Brand mitten im Stau fest, obendrein wusste er auch den Namen des Parkplatzes nicht mehr.

A2 bei Bielefeld: Vater kennt Parkplatz nicht mehr – doch Polizei wird schnell fündig

Doch seine Beschreibung reichte den Polizisten aus. Diese machten schnell die Raststätte „Papenbrink Nord“ in der Nähe von Porta Westfalica als Ort der folgenreichen Toilettenpause aus und konnten dort tatsächlich „den geduldig wartenden Elfjährigen wohlbehalten antreffen“. Auf der Wache konnten sich Vater und Sohn anschließend wieder „dankbar und glücklich wieder in die Arme schließen“ und ihre Reise nach der Aufregung wieder fortsetzen. (os mit ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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