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Bielefeld: Mann fährt mit E-Scooter auf Autobahn – er dachte, das sei erlaubt

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Ein Mann fährt mit einem E-Scooter auf dem Gehweg
Der Mann hatte den E-Scooter erst einen Tag zuvor gekauft. (Symbolbild) © Federico Gambarini/dpa

Er dachte sich nichts Böses: Um die Reichweite zu testen ist ein Mann mit seinem E-Scooter über die A2 bei Bielefeld gefahren. Von einem Verbot wusste er nichts.

Bielefeld – Ein Mann in Bielefeld (NRW) hatte eine waghalsige Idee, um nach eigenen Angaben die Reichweite seines neuen E-Scooters zu testen. So ist der 24-Jährige am Sonntagmorgen mit lediglich 20 km/h ein Stück auf der Autobahn 2 Richtung Hannover entlang gefahren, erklärte die Polizei am Dienstag.

E-Scooter auf A2 bei Bielefeld: Etliche Notrufe gehen bei der Polizei ein – Fahrer kannte Verbot nicht

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatten zahlreiche Zeugen den Mann gegen 11:20 Uhr auf der Autobahn gesichtet und den Notruf kontaktiert. Die Beamten stoppten den Roller-Fahrer, als er die A2 an der Anschlussstelle Bielefeld-Ost bereits wieder verlassen hatte.

„Der Fahrer gab an, das Gefährt am Vortag gekauft zu haben und nun die Reichweite des Akkus zu testen. Dass er damit nicht auf der Autobahn fahren darf, wisse er nicht. Er habe sich auch nichts dabei gedacht, da er ja ganz rechts gefahren sei und niemand gehupt habe“, so die Polizei. Da der 24-Jährige auch keine vorgeschriebene Haftpflichtversicherung für das Gefährt hatte, musste er zu Fuß weiter.

Einen sehr ähnlichen Vorfall hatte es ebenfalls am Sonntag in Köln gegeben. Dabei war ein E-Scooter-Fahrer ebenfalls auf der Autobahn unterwegs gewesen. Die entscheidenden Unterschiede: Er war vollkommen betrunken und wusste nicht mehr, wie er dorthin gekommen war. (os mit ots und dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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