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Bielefeld: Corona-positive Mutter schickt Kind zu Ferienspielen – jetzt ermittelt die Polizei

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Polizeifahrzeuge vor einer Wache
Die Polizei Bielefeld überprüft, ob eine Mutter strafrechtlich relevant gehandelt hat (Symbolfoto). © imago images / Jan Huebner

Obwohl sie selbst positiv auf Corona getestet wurde, schickte eine Mutter in Bielefeld ihr Kind zu Ferienspielen. Die Polizei prüft jetzt, ob das Verhalten eine Straftat ist.

Bielefeld – Nach einem großen Corona-Ausbruch unter Schülern, die im Sommer an Ferienspielen in Bielefeld teilgenommen hatten, ermittelt die Polizei nun gegen eine Mutter. Es gehe um den Verdacht einer Straftat nach dem Infektionsschutzgesetz, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag (5. November) zu entsprechenden Medienberichten. Demnach soll die 30-Jährige ihr Kind Anfang August zu dem Ferienangebot geschickt haben, obwohl sie wusste, dass sie mit dem Coronavirus infiziert war.

Bielefeld: Dutzende Teilnehmer stecken sich bei Ferienspielen an

Als am nächsten Tag auch der Corona-Test des Kindes positiv ausfiel, wurden die Ferienspiele abgebrochen. Doch inzwischen hatten sich dutzende Teilnehmer angesteckt. Insgesamt mussten nach Medienberichten fast 100 Kinder und Betreuer in Quarantäne. Gegen die Mutter war damals ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden. Nun wird nach Angaben der Polizeisprecherin geprüft, ob ihr Verhalten auch strafrechtliche Folgen hat. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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