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Arzt aus Bochum angeklagt: Atteste gegen Maskenpflicht zu Unrecht ausgestellt?

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In der Fußgängerzone der Kölner Innenstadt gehen viele Menschen an einer auf dem Boden liegenden Mund-Nasen-Bedeckung vorbei.
Ein Bochumer Arzt soll Patienten zu Unrecht von der Maskenpflicht befreit haben (Symbolbild). © Weronika Peneshko/dpa

Einem Arzt aus Bochum wird vorgeworfen, Patienten ohne medizinischen Grund von der Maskenpflicht befreit zu haben.

Bochum – Die Bochumer Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen Arzt erhoben, der zu Unrecht Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ausgestellt haben soll. Ein Behördensprecher bestätigte am Mittwoch eine entsprechende Meldung der Neue Ruhr/ Neue Rhein Zeitung.

Dem Bochumer Arzt wird vorgeworfen, Patienten ohne medizinische Notwendigkeit per Attest vom Tragen einer Schutzmaske befreit zu haben. Insgesamt soll es um 19 Fälle gehen. Die Anklage lautet auf „Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse“. Der Strafrahmen reicht von einer Geldstrafe bis zu zwei Jahren Haft. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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