1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Bochum: Feuer in Reifenlager war Brandstiftung – A40 bis Ende November gesperrt

Erstellt:

Nach dem Brand im Reifenlager löschen Feuerwehrleute noch die letzten Brandnester.
Nach dem Brand im Reifenlager löschen Feuerwehrleute noch die letzten Brandnester. © Roland Weihrauch/dpa

Der Großbrand in einem Reifenlager in Bochum wurde laut Polizeiangaben vorsätzlich gelegt. Durch die Schäden muss die A40 für rund drei Monate gesperrt bleiben.

Bochum – Das folgenschwere Feuer in einem Reifenlager an der A40 bei Bochum am frühen Dienstag ist nach bisherigem Stand der Ermittlungen vorsätzlich gelegt worden. Es sei von Brandstiftung auszugehen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Ermittlungen dazu dauerten an. Den Angaben zufolge werden auch Videoaufnahmen ausgewertet.

Zweiter Großbrand in Reifenlager in Bochum

Bereits am 17. November 2020 war es in dem Reifenlager zu einem Großbrand gekommen. Auch damals sei das Feuer laut Polizeiangaben vorsätzlich gelegt worden. Geklärt werden konnte die Tat bislang nicht.

Bochum: Großbrand in Reifenlager – A40 bis Ende November gesperrt

Wegen erheblicher Brandschäden an einer Fahrbahn-tragenden Stützwand bleibt die A40 zwischen dem Bochumer Westkreuz und der Abfahrt Bochum-Zentrum in Fahrtrichtung Dortmund bis voraussichtlich Ende November gesperrt. Bis zu 40 Meter hohe Flammen und große Hitze hatten die zwischen Autobahn und tiefer liegendem Gelände verlaufende Stützmauer so stark beschädigt, dass sie nicht mehr standsicher ist. Sie muss nun verstärkt und repariert werden. Solange bleibt die Strecke dicht.

Das Feuer war in der Nacht zum Dienstag ausgebrochen. Verletzt wurde nach Auskunft der Polizei niemand, es entstand aber hoher Sachschaden. Die Autobahn GmbH des Bundes ging am Mittwoch von geschätzten 750.000 Euro Kosten allein für die Verstärkung der Stützwand aus. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant