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Hennef: Mann (37) stirbt bei Feuerwerksexplosion – Böller selbstgebaut?

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Ein Böller wird in der Hand gehalten und angezündet.
In Hennef bei Bonn ist ein Mann an Silvester gestorben, nachdem ein Böller explodiert ist. © Marius Schwarz/Imago

In der Silvesternacht ist ein Mann in Hennef bei Bonn durch die Explosion eines Feuerwerkskörpers tödlich verletzt worden. Ein weiterer Mann wurde lebensgefährlich verletzt.

Hennef – Tragisches Unglück in der Silvesternacht. Ein Mann ist in Hennef bei Bonn kurz nach Mitternacht ums Leben gekommen, nachdem ein Feuerwerkskörper gezündet wurde. Die Polizei hat bereits eine Vermutung: Es könnte sich um einen selbstgebauten Böller gehandelt haben.

Hennef/Bonn: Mann stirbt bei Feuerwerks-Explosion

Die beiden 37 und 39 Jahre alten Männer hatten mit einer zehnköpfigen Gruppe Silvester im Rhein-Sieg-Kreis gefeiert. Gemeinsam mit Freunden und Familie wollten sie das neue Jahr begrüßen. Doch dann nahm die Silvesterfeier eine tragische Wendung: Kurz nach Mitternacht hatten sie sich Zeugenaussagen zufolge etwas von der Gruppe abgesetzt. Plötzlich habe es einen sehr lauten Knall gegeben und die beiden hätten schwer verletzt am Boden gelegen. Hilferufe seien zudem zu hören gewesen.

Silvester: Mann stirbt durch Böller – Polizei mit Vermutung

Zeugen eilten zu den beiden Männern. Die Helfer begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Die alarmierten Notärzte und Rettungskräfte übernahmen die Versorgung. Doch der 37-Jährige starb trotz Wiederbelebungsversuchen noch an der Unfallstelle im Hennefer Ortsteil Hüchel. Der 39-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Klinikum Köln-Merheim gebracht. Inzwischen schwebt er nicht mehr in Lebensgefahr, teilte ein Polizeisprecher des Rhein-Sieg-Kreises am Montag, 3. Januar, mit. Man habe ihn jedoch noch nicht vernehmen können. Daher sei auch noch unklar, was genau bei der Explosion geschehen sei.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge gehe man davon aus, dass die Männer mit einem selbstgebauten oder veränderten Feuerwerkskörper hantiert hätten, sagte ein Sprecher der Polizei am Neujahrsnachmittag. Die Untersuchungen dauerten an. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Die Angehörigen wurden noch in der Nacht von einem Notfallseelsorger betreut. (dpa/mlu) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Update-Hinweis: Dieser Artikel wurde am 3. Januar aktualisiert. Neuerung: Der 39-Jährige schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

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