Köln: Bombe in Klettenberg erfolgreich entschärft – A4-Sperrung aufgehoben

Köln: Bombe in Klettenberg erfolgreich entschärft – A4-Sperrung aufgehoben

Kampfmittelfund in Köln-Klettenberg: Dort wurde am 1. Juli eine Weltkriegsbombe gefunden. Die Fliegerbombe musste noch am Nachmittag entschärft werden.
Köln: Bombe in Klettenberg erfolgreich entschärft – A4-Sperrung aufgehoben
Köln-Zollstock: Suche nach Fliegerbombe abgeschlossen – nur Schutt gefunden
Köln-Zollstock: Suche nach Fliegerbombe abgeschlossen – nur Schutt gefunden
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Euskirchen: Bombenentschärfung mit reichlich Verspätung beendet
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Bombenentschärfung


Nahezu jeden Tag müssen in Deutschland Bomben entschärft werden – bis heute gefährliche Spuren des längst vergangenen Zweiten Weltkriegs. Die Beseitigung von Bomben, Munition und sonstigen Sprengmitteln wird in Deutschland vom Kampfmittelräumdienst durchgeführt. Jedes Bundesland hält eigene Einheiten vor. Allein in Nordrhein-Westfalen wurde 2020 über 19.000 Kampfmittel entschärft, davon 1954 Bomben.

Bombenentschärfung in Neuss erfolgreich abgeschlossen

Bombenfund in Neuss: Rund 3.400 Menschen mussten evakuiert werden, die Bombenentschärfung war um 22:16 Uhr vorbei.
Bombenentschärfung in Neuss erfolgreich abgeschlossen

Bombensprengung in Elsdorf: Anwohner dürfen in Häuser zurück

Bei Gartenarbeiten wurde am Montag, 27. Juni, in Elsdorf-Giesendorf (Rhein-Erft-Kreis) eine Bombe entdeckt. Die Bombe wurde um 22 Uhr gesprengt.
Bombensprengung in Elsdorf: Anwohner dürfen in Häuser zurück

Bombe in Herne ist entschärft: Sperrungen aufgehoben, Anwohner dürfen in Häuser zurück

An der Kastanienallee in Herne wurde eine Fliegerbombe entschärft. Rund 3500 Menschen mussten für mehrere Stunden ihre Häuser verlassen.
Bombe in Herne ist entschärft: Sperrungen aufgehoben, Anwohner dürfen in Häuser zurück

Bombe in Aachen erfolgreich entschärft – Sperrungen aufgehoben

Aufgrund eines Bombenfunds in der Salierallee in Aachen mussten 3800 Menschen ihre Häuser verlassen. Die Bombe wurde am Donnerstagmittag erfolgreich entschärft.
Bombe in Aachen erfolgreich entschärft – Sperrungen aufgehoben

Bombe in Duisburg erfolgreich entschärft – A40-Sperrung aufgehoben

Duisburg: Am alten Flugplatz wurde am Dienstag eine Fliegerbombe erfolgreich entschärft. Die A40 musste voll gesperrt werden. Die Sperrung ist wieder aufgehoben.
Bombe in Duisburg erfolgreich entschärft – A40-Sperrung aufgehoben

Blindgänger „besonders gefährlich“: Bombenentschärfung dauerte länger

Am Dienstag, 21. Juni, wurde in Bergkamen-Oberaden eine Weltkriegsbombe entschärft. Aufgrund des Zustands des Zünders, war das nicht ungefährlich.
Blindgänger „besonders gefährlich“: Bombenentschärfung dauerte länger

Bombenfund in Wesel: Bombenentschärfung erfolgreich

In Wesel ist eine Fliegerbombe gefunden worden. Gegen 19:17 Uhr war die Bombenentschärfung erfolgreich abgeschlossen.
Bombenfund in Wesel: Bombenentschärfung erfolgreich

Bombenfund in Köln-Raderberg: Entschärfung erfolgreich – Sperrungen werden aufgehoben

In Köln-Raderberg wurde am Mittwochnachmittag eine Fliegerbombe gefunden. Die Bombenentschärfung fand noch in der Nacht statt.
Bombenfund in Köln-Raderberg: Entschärfung erfolgreich – Sperrungen werden aufgehoben

Bombenentschärfung

Das Entschärfen von Kampfmitteln ist in Deutschland Aufgabe der Länder. Hiervon ausgenommen sind Lagerbestände oder nicht explodierte Kampfmittel der Bundeswehr, diese beseitigen Experten des Militärs selbst. Durch den Zweiten Weltkrieg (1939-1945) befinden sich noch zahlreiche Kampfmittel aus dieser Zeit auf deutschem Boden. Munition, Handgranaten, Minen, aber auch unzählige Bomben. Für die Entschärfung dieser halten die Bundesländer Kampfmittelräumdienste bereit. Insbesondere Bomben werden oft bei Sanierungs- und Bauprojekten entdeckt und müssen zeitnah entschärft und entsorgt werden.

Bombenentschärfung: Wer macht das?


Die Entschärfung der Bomben wird von staatlichen Kampfmittelräumdiensten durchgeführt. Diese können auch private Räumfirmen beauftragen. Die Aufsicht über die Bombenentschärfung liegt jedoch stets beim Kampfmittelräumdienst.

Bombenentschärfung: Welche Zünder werden entschärft?


Die "Blindgänger", also nicht detonierte Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg, sind mit einem Aufschlagzünder oder Langzeitzünder ausgestattet. Der Zünder einer Bombe zündet den Sprengstoff, bringt das Kampfmittel zur Explosion.

Der Aufschlagzünder ist mit einem Schlagbolzen ausgestattet, der beim Aufschlag der Bombe auf ein Zündplättchen schnellt und so die Kettenreaktion in Gang bringt. Je nachdem, in welchem Winkel und auf welchem Untergrund die Bombe aufkam, versagte jedoch dieser Mechanismus. Allerdings kann auch heute, Jahrzehnte später, eine einzige kleine Bewegung den Schlagbolzen und damit die Detonation der Bombe auslösen.

Bei Langzeitzündern wird der Schlagbolzen durch einen Sicherungsring aus Kunststoff gehalten. Davor wiederum ist ein Glasfläschchen mit Aceton montiert, die beim Abwurf zerstört wird. Das herauslaufende Aceton beginnt nun den Sicherungsring aufzulösen. Je nach Zerstörungsgrad des Glasbehälters kann dieser Vorgang Minuten dauern, Stunden – oder eben auch Jahrzehnte. Die Bombe kann heute noch jederzeit detonieren. Bei der Entschärfung reicht eine minimale Bewegung, um die Explosion auch noch 80 Jahre nach Abwurf auszulösen.

Bombenentschärfung: Wer bezahlt?


Eine Bombenentschärfung wird vom Kampfmittelräumdienst und gegebenenfalls von einem von ihm beauftragten Unternehmen durchgeführt. Die Kosten für die Entschärfung und den Abtransport der Kampfmittel trägt der Staat, auch wenn die Bombe, Mine oder alte Munition auf privatem Gelände gefunden wird.

Die Kostenübernahme gilt jedoch nicht für Maßnahmen im Vorfeld, während und nach der Bombenentschärfung. Dazu zählen unter anderem Erdarbeiten, die Entfernung von Bewuchs, Bohrungen, aber auch Maßnahmen im Zusammenhang mit einer Evakuierung wie Absperrmaßnahmen oder das Aufstellen von Warnschildern.

Bombenentschärfung: Die Evakuierung


Im Rahmen von Bombenentschärfungen kommt es oft zu Evakuierungsmaßnahmen. Dies bedeutet, dass Menschen, die in einem vom Kampfmittelräumdienst festgelegten Radius um den Bombenfund leben oder arbeiten, diesen während der Entschärfung verlassen müssen. Die Evakuierung wird meistens von Ordnungsamt, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst gemeinsam durchgeführt. Die Betroffenen werden informiert und zu Sammelstellen geleitet. Es wird durch Rundgänge sichergestellt, dass sich niemand mehr in der Evakuierungszone aufhält.

Bombenentschärfung: Kann ich die Evakuierung verweigern?


Die Evakuierung wegen einer Bombenentschärfung ist eine behördliche Anordnung, der Folge geleistet werden muss. Ein Verbleib im Evakuierungsgebiet – auch auf eigene Gefahr hin – ist nicht möglich. Der Versicherer Arag weißt darauf hin, dass Menschen, die sich in ihrer Wohnung oder ihrem Haus verstecken, auch die Kosten einer gewaltsamen Türöffnung durch die Feuerwehr oder Schlüsseldienste tragen müssen.

Schäden durch Bombenentschärfung: Wer zahlt, wenn es schiefgeht?


Sollte es durch die Bombenentschärfung zu Schäden an Gebäuden kommen, zahlt in der Regel die Gebäudeversicherung oder die Hausratversicherung, auch wenn in der Regel "Schäden, die auf Kriegsereignisse zurückgehen" in den meisten Versicherungsverträgen ausgeschlossen sind. Für Schäden am Auto kommt die Teil- oder Vollkaskoversicherung auf.

Arbeitsausfall durch Bombenentschärfung


Wenn die Arbeitsstätte in einem Evaluierungsgebiet liegt und die Angestellten daher nicht ihrer Arbeit nachkommen können, trägt der Arbeitgeber das Risiko – die Arbeit muss also bezahlt werden, da es sich um eine "höhere Gewalt" handelt. Kein Anspruch auf Lohnzahlung besteht jedoch, wenn zum Beispiel ein Arbeitnehmer durch eine Evakuierungsmaßnahme nicht rechtzeitig oder gar nicht zur Arbeit erscheint.