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Münster: Mögliche Bombenentschärfung am Haferlandweg – Überprüfung verschoben

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Von: Oliver Schmitz

Rechts unten eine Karte mit Evakuierungsradius in Münster-Loddenheide und im Hintergrund eine ausgegrabene Fliegerbombe. (IDZRW-Montage)
Bei einer Bombenentschärfung müsse ein Bereich von 250 Metern in Münster-Loddenheide evakuiert werden. (IDZRW-Montage) © Fredrik von Erichsen/dpa & Stadt Münster

Am Haferlandweg in Münster-Loddenheide wird eine Fliegerbombe vermutet. Sollte ein Blindgänger gefunden werden, käme es bald zu einer Bombenentschärfung.

Münster – Und täglich grüßt das Murmeltier: In Münster (NRW) gibt es mal wieder einen Verdacht auf einen Bombenfund. Am Haferlandweg im Stadtteil Loddenheide gibt es Hinweise auf einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, teilte die Stadtverwaltung mit. Eigentlich sollte der entsprechende Ort am Donnerstag, 29. September, freigelegt und überprüft werden. Jedoch wurde er nun verschoben.

Münster: Fliegerbombe am Haferlandweg vermutet – kommt es zur Entschärfung?

„Der Kampfmittel-Verdachtspunkt am Haferlandweg kann nicht wie angekündigt am kommenden Donnerstag (29. September) freigelegt werden, da es technische Probleme bei der Vertragsfirma des Kampfmittelräumdienst (KMB) gibt“, teilte die Stadt Münster am Montag (26. September). Es soll „rechtzeitig“ über einen Ersatztermin informiert werden.

Aktuell ist somit noch unklar, ob eine Bombenentschärfung und damit auch eine Evakuierung in Münster-Loddenheide notwendig ist. „Das wird sich sich erst nach der Öffnung des Verdachtspunktes klären“, teilte die Stadt mit.

Blindgänger-Verdacht in Münster: Notfallunterkunft bereits festgelegt

Sollte sich der Verdacht auf eine Fliegerbombe bestätigen, werden die Stadt und Feuerwehr Münster unter anderem über die NINA-Warn-App darüber informieren. Das Gleiche geht für eventuell notwendige Straßensperrungen und „etwaige weitere Maßnahmen“.

Jedoch ist bereits die mögliche Notunterkunft bekannt. Betroffene Anwohner können sich im Falle einer Bombenentschärfung in die Sporthalle am Ferdinand-Ovelgönne-Weg 2 (York-Kaserne) begeben. Dort besteht jedoch die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Der Evakuierungsumkreis beträgt 250 Meter um den Fundort am Haferlandweg.

Münster: Mehrere Bomben-Verdachtsfälle in letzten Wochen

Bereits in den vergangene Wochen und Monaten hat es in Münster etliche Kampfmittelüberprüfungen gegeben. Bei einigen wurde nichts gefunden, bei anderen gab es aber tatsächlich eine Fliegerbombe. So musste zuletzt am 2. September eine Bombenentschärfung in Münster-Gremmendorf durchgeführt werden. Etwas mehr Glück hatten derweil die Anwohner am Münstermannweg. Dort konnte am 18. August nach einer Überprüfung Entwarnung gegeben werden. (os) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Text wurde am 26. September inhaltlich aktualisiert. Neuerung: Freilegungs-Termin abgesagt.

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