Blindgänger entschärft

Bombenfund in Münster: Bombenentschärfung erfolgreich – Entwarnung

  • Benjamin Stroka
    VonBenjamin Stroka
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  • Nina Büchs
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In Münster wurde eine Weltkriegsbombe gefunden. Die Bombenentschärfung war erfolgreich. Die Evakuierung betraf auch die Uniklinik.

  • Bombenentschärfung in Münster: Heute wurde in Münster eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft
  • Bombenfund: Der Blindgänger wurde an der Fliednerstraße entdeckt
  • Münster: Es kam zu einer großen Evakuierung in der Stadt. In der Uniklinik mussten Patienten verlegt werden. Es kam zu Sperrungen

Update, 12:58 Uhr: Entwarnung in Münster. Die Bombenentschärfung an der Fliednerstraße war erfolgreich. Vor wenigen Momenten wurde die Entwarnung durch die Feuerwehr Münster über die NINA Warn-App erteilt. Damit ist die Evakuierung beendet und alle Sperrungen werden wieder aufgehoben. Betroffene Anwohner dürfen in ihre Wohnungen und Häuser zurück.

Münster: Bombenentschärfung beginnt

Update, 12:31 Uhr: Die Evakuierung im Bereich der Fliednerstraße in Münster ist abgeschlossen. Die Bombenentschärfung beginnt jetzt.

Bombenentschärfung in Münster: Evakuierung läuft weiter

Update, 11:48 Uhr: Die Evakuierung in Münster soll sich in den letzten Zügen befinden, wie Antenne Münster berichtet. Demnach könnte die Bombenentschärfung an der Fliednerstraße schon bald beginnen.

Bombenfund in Münster: Bereich großräumig umfahren

Update, 10:28 Uhr: Durch die nun eingerichteten Straßensperren wird mit zum Teil erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich Fliednerstraße gerechnet. Der Bereich soll großräumig umfahren werden. Laut verkehr.nrw gibt es bereits Stau auf der Albert-Schweitzer-Straße.

Bombenentschärfung in Münster: Straßen werden gesperrt

Update, 10:18 Uhr: Aktuell werden die Straßensperren vor der Bombenentschärfung in Münster eingerichtet. Das betrifft unter anderem die Albert-Schweitzer-Straße und die Von-Esmarch-Straße. Auch die Evakuierung der rund 1000 betroffenen Anwohner läuft weiterhin. „Zur Evakuierung gehen Einsatzkräfte von Haus zu Haus & informieren die Bewohner“, erklärt die Feuerwehr.

Münster: Bombenfund – Blindgänger ist britische 250-kg-Bombe

Update, 10:14 Uhr: Der Blindgänger wurde gerade durch den Kampfmittelräumdienst freigelegt. Jetzt herrscht Gewissheit bezüglich der Fliegerbombe. „Es handelt sich um eine britische 250-kg-Bombe, die einfach gezündet ist“, teilt die Feuerwehr Münster mit. Das bedeutet, dass die Fliegerbombe einen Zünder hat und somit scharf ist. Teilweise werden auch Blindgänger gefunden, die zwei Zünder oder bereits gar keinen Zünder mehr haben. Damit ist die Bombe nicht größer als erwartet und der Evakuierungsradius kann wie geplant beibehalten werden (250 Meter um den Fundort der Bombe). „Die Evakuierung läuft nach Plan“, ergänzt die Feuerwehr.

Bombenentschärfung in Münster: Was ist eigentlich ein Kampfmittelfund?

Update, 10:10 Uhr: Was ist eigentlich ein Kampfmittelfund? Bei einem Kampfmittelfund handelt es sich beispielsweise um eine Fliegerbombe, Granaten oder Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. „Es handelt sich um ein Kampfmittel [...], dessen Sprengladung infolge eines Versagens des Zünders nicht detonierte“, erklärt die Feuerwehr Münster. Diese Kampfmittel sind „entsichert und daher gefährlich“. Ein solcher Blindgänger wurde am Montag an der Fliednerstraße in Münster entdeckt. Heute kommt es zur Bombenentschärfung.

Bombenentschärfung in Münster: Evakuierungsradius im Überblick

Update, 9:49 Uhr: Hier nochmal der Evakuierungsbereich für die Bombenentschärfung in Münster:

Evakuierungsbereich im 250-Meter-Radius um den Fundort an der Fliednerstraße.

Die Evakuierung ist weiterhin in vollem Gange. Wann der Blindgänger entschärft werden kann, steht noch nicht genau fest.

Bombenfund in Münster: Bus-Linien werden umgeleitet

Update, 9:24 Uhr: Auch der Busverkehr in Münster ist durch die Bombenentschärfung an der Fliednerstraße beeinträchtigt. Wie die Feuerwehr mitteilt, müssen mehrere Linien umgeleitet werden. Das betrifft die folgenden Linien:

  • 1
  • 5
  • 11
  • 12
  • 22
  • R63
  • R64
  • 564

Bombenentschärfung in Münster: Sperrungen an der Uniklinik

Uniklinik Münster
Gründung:1774
Kliniken:41
Mitarbeiter:ca. 11.000

Update, 9:16 Uhr: Die Evakuierung vor der Bombenentschärfung in Münster ist in vollem Gange. Betroffen ist auch die Uniklinik Münster. Teil der Uniklinik liegen im Evakuierungsbereich (250 Meter um den Fundort der Bombe). Seit 6 Uhr ist bereits das Parkdeck vor dem Zentralklinikum der Uniklinik gesperrt. Seit 9 Uhr sind die auch die Haupteingänge Ost und West des Zentralklinikums gesperrt. Auch die davor liegende Nordstraße ist bereits nicht mehr befahrbar.

„Patientinnen und Patienten werden gebeten, das Zentralklinikum über den Eingang des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZMK) an der Waldeyerstraße 30 zu betreten“, teilt die Uniklinik mit.

Es kommt aber auch zu Evakuierungen in der Uniklinik. „Betroffen sind Teile der Klinik für Psychische Gesundheit auf dem Albert-Schweitzer-Campus sowie das Herz-MRT-Zentrum und das Gebäude Manuelle Medizin“, heißt es weiter.

Bombenfund in Münster: Evakuierung läuft

Update vom 5. Mai 2022, 9 Uhr: Die Evakuierung im Vorfeld der Bombenentschärfung in Münster beginnt. Die ersten Patienten der Uniklinik Münster werden bereits in andere Klinikgebäude verlegt.

Bombenentschärfung in Münster: Evakuierung und Straßensperrungen im Überblick

Münster – Bombenfund in der NRW-Stadt Münster: Wie die Stadt mitteilt, wurde dort an der Fliednerstraße ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Bombenentschärfung ist am Donnerstag, 5. Mai, geplant – die Evakuierung soll an diesem Tag um 8 Uhr beginnen. Alle Infos zu Straßensperrungen, zur Evakuierung und Entschärfung im Überblick.

Bombenfund in Münster: Entschärfung am 5. Mai 2022 – wichtige Infos im Überblick

  • Wo wurde die Bombe gefunden? An der Fliednerstraße, 48149 Münster
  • Wann wird die Bombe entschärft? Am Donnerstag, 5. Mai 2022
  • Wann beginnt die Evakuierung? Am Donnerstagmorgen, 5. Mai 2022, gegen 8 Uhr
  • Wie groß ist der Evakuierungsbereich? Evakuiert werden Gebäude im Umkreis von ca. 250 Metern zum Fundort
  • Welche Gebäude sind von der Evakuierung betroffen? Unter anderem eine Schule, ein Altenheim und eine Klinik
  • Quelle: Stadt Münster

Bombenentschärfung Münster: Evakuierung betrifft Uniklinik, Altenheim, Schule, Unigebäude

„Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg werden normalerweise unverzüglich entschärft. Hier ist die Situation aber etwas anders“, erklärt Einsatzleiter Robert Erpenstein in einem YouTube-Video, dass die Stadt Münster hochgeladen hat.

Die Besonderheit hierbei sei, dass sich im Evakuierungsbereich auch ein Altenheim, ein Schulgebäude, ein Universitätsgebäude sowie Teile der Uniklinik befinden, so Erpenstein. Dies erfordert eine gewisse Vorbereitungszeit, was den Aufschub der Evakuierung auf Donnerstag erkläre.

Diese Gebäude sind unter anderem von der Evakuierung der Weltkriegsbombe betroffen:

  • Schulgebäude
  • Altenheim
  • Universitätsgebäude
  • Bereiche der Uniklinik (u. a. Teile der Klinik für Psychische Gesundheit auf dem Albert-Schweitzer-Campus , Herz-MRT-Zentrum, Gebäude Manuelle Medizin (Von-Esmarch-Straße 48 und 50)

Bombenentschärfung Münster: Teile der Uniklinik betroffen – diese Bereiche sind gesperrt

  • Teile der Klinik für Psychische Gesundheit auf dem Albert-Schweitzer-Campus
  • Herz-MRT-Zentrum
  • Gebäude Manuelle Medizin (Von-Esmarch-Straße 48 und 50)
  • Parkdeck vor dem Zentralklinikum am UKM (ab 6 Uhr gesperrt)
  • Haupteingänge Ost und West des Zentralklinikums (ab 9 Uhr gesperrt)
  • Eingang Nordstraße am Zentralklinikum

Am Donnerstag, 5. Mai, ab 6 Uhr ist das Parkdeck vor dem Zentralklinikum am UKM gesperrt, so die Stadt Münster. Es wird jedoch Ausweichparkflächen am Zoo (Sentruper Straße 3315) geben, heißt es. „In der Zeit von 7 Uhr und 16 Uhr wird ein kostenloser Shuttle-Service zwischen dem Zoo und dem Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Waldeyerstraße 30) eingesetzt“, heißt es weiter. Von dort aus kann dann das Zentralklinikum betreten werden.

Zudem sind auch die Haupteingänge Ost und West des Zentralklinikums ab etwa 9 Uhr von den Sperrungen betroffen. Auch die vor dem Zentralklinikum liegende Nordstraße ist dann nicht zugänglich. Patienten sollen das Gebäude stattdessen über den Eingang des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZMK) an der Waldeyerstraße 30 betreten. Lediglich für Notfälle bliebt der Zungang zu den Notaufnahmen am Zentralklinikum gesichert, auch Notfälle der Geburtshilfe dürfen zum Kreißsaal vorfahren, heißt es.

Bombenentschärfung Münster: Evakuierungsradius – diese Straßen werden gesperrt

Die Stadt Münster hat inzwischen auch eine Karte zum vorläufigen Evakuierungsradius rund um die Fundstelle veröffentlicht. Alle Menschen, die sich in diesem Radius (gelber Bereich) befinden, müssen am Donnerstagmorgen gegen 8 Uhr dann ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Zudem wird es rund um den Bereich Straßensperrungen geben. Ein Überblick, welche Straßen im Evakuierungsradius liegen und gesperrt werden:

  • Fliednerstraße
  • Albert-Schweitzer-Straße
  • Von-Esmarch-Straße
  • Muckermannweg
  • Nanda-Herbermann-Weg
  • Schreiberstraße

Bombenfund Münster: Blindgänger an Fliednerstraße – diese Vorbereitungen werden nun getroffen

Zur Vorbereitung werde vorab rund um die Fundstelle ein „Splitterschutz“ mit Containern aufgebaut, teilt die Stadt Münster mit. Zudem müssen vorab Patienten und Bewohner des Altenheims und des Universitätsklinikums verlegt werden, sagt Einsatzleiter Erpenstein. Im Evakuierungsbereich würden zudem am Tag der Evakuieurng Straßensperrungen eingerichtet.

Bombenentschärfung Münster: Betreuungsstelle am Sportpark Sentruper Höhe

„Eine Betreuungsstelle wird in der Sporthalle im Sportpark Sentruper Höhe an der Sentruper Straße eingerichtet“, so die Stadt Münster. Dort gilt unter anderem eine Maskenpflicht. Personen, die unter Quarantäne stehen, dürfen ebenfalls in die Betreuungsstelle kommen. Diese Personen sollen sich jedoch vor Ort bei den Einsatzkräften melden, damit die Schutzmaßnahmen „entsprechend eingehalten werden können“, heißt es weiter.

Bombe in Münster: Hier wurden zuletzt auch Bombenblindgänger entschärft

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Rubriklistenbild: © Sven Simon/Imago & Uwe Zucchi/Imago

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