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Bombenfund in Dortmund: Entschärfung erfolgreich – einige Sperrungen bleiben länger

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Von: Mick Oberbusch, Benjamin Stroka

In Dortmund wurde eine Fliegerbombe in der Nordstadt gefunden. Der Blindgänger konnte am Abend entschärft werden. Manche Sperrungen bleiben jedoch länger.

Update, 18:56 Uhr: Entwarnung in Dortmund: „Der Blindgänger ist erfolgreich entschärft“, teilte die Stadtverwaltung mit. Damit können Anwohner wieder in ihre Wohnungen. Die Straßensperrungen um das Seniorenheim an der Schützenstraße sollen aber noch etwa zwei Stunden aufrechterhalten werden, um einen „reibungsloser Rücktransport“ der Bewohner zu ermöglichen.

Update, 18:04 Uhr: Die Evakuierung in Dortmund ist abgeschlossen, die Bombenentschärfung hat gerade begonnen.

Dortmund: Manche Straßensperrungen bleiben nach Bombenentschärfung

Update, 18:02 Uhr: Auch nach der Entschärfung sollen manche Straßensperrungen noch für zwei Stunden aufrechterhalten werden, teilte die Stadt Dortmund mit. Betroffen sei das Gebiet rund um das Seniorenheim an der Schützenstraße. Dadurch solle ein „reibungsloser Rücktransport ermöglicht werden“.

Update, 17:27 Uhr: Wie die Stadt Dortmund via Twitter mitteilt, ist die Evakuierung fast vollständig abgeschlossen. Es fänden noch letzte Kontrollen statt. Zudem habe es 22 Krankentransporte gegeben, 33 Personen sind in der Evakuierungsstelle.

Bombenfund in Dortmund: Evakuierung läuft, Bombenentschärfung noch heute

Update, 17:00 Uhr: Auch um 17 Uhr dauert die Evakuierung weiterhin an; sollte es jedoch so schnell vonstattengehen wie in den vergangenen zwei Stunden, dürfte es nicht mehr allzu lange dauern. Ein konkretes Datum für die Bombenentschärfung steht jedoch weiterhin aus.

Bombenfund in Dortmund: Mann weigert sich, Wohnung zu verlassen

Update, 15:47 Uhr: Wie die Stadt Dortmund gegen 15:40 Uhr auf Twitter mitteilte, sind bereits 50 Prozent des Evakuierungsbereiches geräumt. „Eine Person musste von der Polizei Dortmund überzeugt werden, die Wohnung zu verlassen. 12 Krankentransporte gibt es bislang“, so die Stadt weiter. Einen Zeitpunkt für die Entschärfung gibt es noch nicht.

Bombenfund in Dortmund: Bombenentschärfung noch heute – Evakuierung läuft

Update, 14:55 Uhr: Die Evakuierung läuft seit etwa einer Stunde, ein Ende ist noch nicht absehbar. Für diejenigen, die aufgrund dieser Evakuierung aktuell nicht nach Hause können, wurde eine Betreuungsstelle am Helmholtz-Gymnasium, Münsterstraße 122, 44145 Dortmund eingerichtet.

Bombenfund in Dortmund: Bombenentschärfung in der Nordstadt noch heute

Update, 14:29 Uhr: Die Evakuierung des betroffenen Bereiches in Dortmund läuft seit 14 Uhr, ein Zeitpunkt für die Entschärfung steht noch nicht fest.

Bombenfund in Dortmund: Bombenentschärfung in der Nordstadt noch heute

Erstmeldung vom 9. November, 12:33 Uhr: Dortmund – Bei Bauarbeiten in Dortmund wurde ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Es handelt sich um eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe. Der Bombenfund wurde bei geplanten Bauarbeiten an der Bülowstraße in der Nordstadt gemacht.

Nach Angaben der Stadt kommt es noch heute zur Bombenentschärfung und einer großen Evakuierung. Rund 1600 Menschen müssen seit 14 Uhr ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Auch die Warn-App NINA hat inzwischen ausgelöst.

Evakuierungsbereich zum Bombenfund in Dortmund und Symbolbild einer entschärften Fliegerbombe (Montage).
Nach dem Bombenfund in Dortmund muss ein Bereich in der Nordstadt evakuiert werden (IDZRW-Montage). © onw-images/Imago & Stadt Dortmund

Bombenfund in Dortmunder Nordstadt: Gefahrenbereich für Evakuierung

Die Fliegerbombe soll noch im Laufe des Tages durch den Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg entschärft werden. Wann genau, steht aktuell noch nicht fest. Die Experten haben einen Gefahrenbereich mit einem Radius von 250 Metern um den Fundort der Bombe festgelegt.

Dieser Bereich muss komplett geräumt werden. Etwa 1600 Menschen sind davon betroffen. Sie müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Für sie wird eine Betreuungsstelle am Helmholtz-Gymnasium eingerichtet.

Bombenfund in Dortmund: Anlaufstelle für Betroffene der Evakuierung

► Helmholtz-Gymnasium, Münsterstraße 122, 44145 Dortmund

Bombenfund in Dortmund: Mehrere Geschäfte und Kitas von Evakuierung betroffen

Der Evakuierungsbereich zum Bombenfund in Dortmund.
Der Evakuierungsbereich zum Bombenfund in Dortmund. © Stadt Dortmund

Wie die Stadt mitteilt, betrifft die Evakuierung unter anderem auch mehrere Geschäfte in der Schützenstraße, die „Fabido“ Kindertagesstätten an der Mallinckrodtstraße, die Hauptschule Lützowstraße sowie den Seniorenwohnsitz Nord. Auch das Kundenservicecenter der Deutschen Telekom und die AtmoVitale GmbH-Intensivpflege-Heimbeatmung liegen im Gefahrenbereich. Zudem befinden sich auch Filialen von Rewe, Aldi und Lidl im Radius.

Bombenentschärfung in Dortmund: Straßen werden gesperrt

Durch die Evakuierung und die Bombenentschärfung in der Nordstadt wird es auch zu größeren Verkehrsbehinderungen kommen. Mehrere Straßen im Gefahrenbereich des Blindgängers müssen im Laufe des Tages gesperrt werden. Die Stadt bittet darum, „das gesamte Gebiet großräumig zu umfahren“.

Auch für Bus und Bahn wird es Einschränkungen geben:

Bereits Ende Oktober gab es mehrere Bombenentschärfungen in Dortmund. Damals wurden im Bereich Mooskamp/Mailoh gleich fünf Fliegerbomben entdeckt. (bs) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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