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Entwarnung nach erneutem Bombenfund in Gütersloh – aber Stadt reagiert

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Von: Benjamin Stroka

Am Karl-Rogge-Weg in Gütersloh wurde erneut eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Es ist die dritte Bombe innerhalb einer Woche.

Update vom 9. Dezember, 11:52 Uhr: Nach dem erneuten Bombenfund am Karl-Rogge-Weg in Gütersloh gibt es Entwarnung. Der Kampfmittelräumdienst hat den Blindgänger überprüft. Es handelt sich um eine 50-Kilo-Fliegerbombe, die keinen Zünder mehr hat. „Es geht demnach keine Gefahr von dem Blindgänger aus“, teilt die Stadt mit. Der Blindgänger wurde gesichert und abtransportiert.

Nach den wiederholten Bombenfunden am Karl-Rogge-Weg reagiert die Stadt nun. Es werden noch mehrere Fliegerbomben im Boden vermutet. Daher habe man beschlossen, eine Spezialfirma zu beauftragen. Diese Firma soll mit Spezialgeräten den Boden in dem Bereich auf weitere Blindgänger untersuchen. „Die Fachfirma begleitet die Arbeiten voraussichtlich ab dem 19. Dezember. Bis dahin ruht die Baustelle“, erklärt die Stadt. Bereits am Montag und am Donnerstag waren Blindgänger in dem Bereich entdeckt worden.

Erstmeldung:

Erneut Bombenfund in Gütersloh – Entscheidung über Evakuierung steht bevor

Gütersloh – Am Freitagmorgen gab es erneut einen Bombenfund in der Nähe des Stadtparks in Gütersloh (NRW). Der Blindgänger wurde bei Auskofferungsarbeiten entdeckt. Es ist mittlerweile der dritte Bombenfund am Karl-Rogge-Weg in dieser Woche. Ob es zu einer Evakuierung und Bombenentschärfung kommen muss, ist aber derzeit noch unklar. „Der Kampfmittelräumdienst ist unterwegs. Wenn die Spezialisten eingetroffen sind, wird entschieden, ob eine Evakuierung des Umfelds erforderlich ist oder nicht“, teilt die Stadt Gütersloh am Freitagmorgen mit.

Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg.
Die Fliegerbombe in Gütersloh konnte abtransportiert werden (Symbolbild). © Rene Traut/Imago

Bombenfund in Gütersloh: Zuvor schon zwei Blindgänger am Karl-Rogge-Weg gefunden

Bereits am Montag wurde dort ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es kam zu einer Evakuierung, von der rund 600 Anwohner betroffen waren. Später stellte sich heraus, dass die amerikanische 50-Kilo-Bombe keinen Zünder mehr hatte. Eine Bombenentschärfung war somit nicht nötig.

Am Donnerstag wurde erneut eine Fliegerbombe am Karl-Rogge-Weg entdeckt. Diesmal war keine Evakuierung nötig. Es handelte sich um eine weitere amerikanische 50-Kilo-Bombe. Nach einer genaueren Überprüfung durch den Kampfmittelräumdienst war klar, dass auch diese Bombe keinen Zünder mehr hatte und abtransportiert werden konnte. (bs) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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