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Dortmund: Bombenentschärfung in Eving erfolgreich – Sperrung aufgehoben

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Von: Mick Oberbusch

Bombenentschärfung: In Dortmund-Eving wurde ein Blindgänger gefunden. Rund 4300 Menschen waren von der Evakuierung betroffen.

Update, 22:07 Uhr: Entwarnung in Dortmund-Eving: Die Bombe wurde erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen wurden somit aufgehoben. Die 4300 Anwohner können wieder zurück in ihre Wohnungen.

Update, 21:29 Uhr: Im Zuge der Entschärfung kann laut Stadt Dortmund gleich ein lauter Knall zu hören sein. Der Blindgänger muss aber nicht kontrolliert gesprengt werden. Der Knall entsteht dadurch, dass der Zünder schnell aus dem Blindgänger gedreht wird.

Insgesamt waren laut Stadt 224 Einsatzkräfte vor Ort: 88 vom Ordnungsamt, 15 von der Feuerwehr, 38 vom Tiefbauamt, vier vom Landesbetrieb Straßenbau NRW, 23 Polizeikräfte, 17 von der Technischen Hilfswerke, 17 Johanniter und 39 von den Maltesern. Insgesamt befinden sich 382 Menschen auf der Evakuierungsstelle.

Update, 21:10 Uhr: Die Entschärfung der Bombe beginnt nun. Bei den Nachkontrollen gab es bislang zwei weitere Türöffnungen, teilte die Stadt Dortmund auf Twitter mit. Das macht insgesamt fünf Türen, die bei dem Einsatz geöffnet werden mussten.

Bombenfund in Dortmund: Evakuierung war erfolgreich

Update, 20:00 Uhr: Gute Neuigkeiten: Das Gebiet ist vollständig geräumt. Laut Stadt Dortmund finden nun die Nachkontrollen statt. Sollte es dabei keine Auffälligkeiten mehr geben, kann die Entschärfung beginnen. Zuvor wollte eine Person am Rande des Evakuierungsgebiets die Absperrung durchbrechen und bewarf dabei Mitarbeiter des Ordnungsamts mit einer Flasche. Die Person wurde durch die Polizei festgenommen und ist inzwischen in Gewahrsam. Eine Anzeige wird geschrieben.

Evakuierung nach Bombenfund in Dortmund: Drei Personen wollen Wohnung nicht verlassen

Update, 19:33 Uhr: Laut Stadt Dortmund musste nun bereits die dritte Tür geöffnet werden. Auf Twitter teilte die Stadt außerdem mit, dass es bislang 44 Krankentransporte gibt und sich bereits 311 Personen in der Evakuierungsstelle befinden.

Update, 19:19 Uhr: Mittlerweile musste noch eine weitere Tür geöffnet werden. „Dies verlängert die Maßnahme unnötig. Danke aber schon jetzt an den weitaus überwiegenden Teil der Anwohner*innen für die gute Zusammenarbeit und die Geduld“, teilt die Stadt Dortmund auf Twitter mit.

Update, 18:40 Uhr: Die Stadt Dortmund teilte auf Twitter mit, dass eine Person bei der Evakuierung nicht freiwillig die Wohnung verlassen möchte, weswegen die Tür geöffnet werden muss. „Bitte verhaltet euch kooperativ, sodass die Maßnahme nicht für alle unnötig verlängert wird, da auch Senioren, Kranke und Kinder unter den Wartenden sind“, so die Stadt.

Bombenfund in Dortmund – Evakuierung zur Hälfte geschafft, Zeitpunkt der Entschärfung noch unklar

Update, 17:45 Uhr: Wie die Stadt Dortmund via Twitter mitteilt, ist die Hälfte des zu evakuierenden Bereiches inzwischen geräumt (Stand: 17:33 Uhr). „Es gibt bis jetzt 33 Krankentransporte und ca. 120 Personen sind in der Evakuierungsstelle“, teilt die Stadt weiter mit. Einen konkreten Zeitpunkt für die Bombenentschärfung gibt es noch nicht.

Bombenfund in Dortmund – Evakuierung läuft, Anlaufstelle eingerichtet

Update, 16:54 Uhr: Während die Evakuierung weiterhin läuft, hat die Stadt Dortmund bekannt gegeben, dass sich derzeit 75 Personen in der Evakuierungsstelle aufhalten. Zudem habe es bislang 13 Krankentransporte gegeben.

Update, 15:37 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, ist man aktuell dabei, die Sperrungen im Evakuierungsgebiet einzurichten. Danach kann man nicht mehr in besagtes Gebiet fahren, heißt es weiter.

Bombenfund in Dortmund – 4300 Menschen betroffen, Rewe schließt früher

Erstmeldung, 12:27 Uhr: Dortmund – Bombenfund in Dortmund-Eving: Wie die Stadt am 14. November mitteilt, muss im Bereich Roter Morgen (Märchensiedlung) ein 500 Kilogramm schwerer Blindgänger entschärft werden. Es kommt zu einer Evakuierung im Umkreis von 500 Metern. Rund 4300 Menschen sind davon betroffen. Einen Gefahrenradius veröffentlichte die Stadt bereits, wann die Bombenentschärfung durch den Kampfmittelräumdienst beginnen soll, ist derzeit noch unklar.

Die Evakuierungsmaßnahmen sollen um 15:30 Uhr starten. „Ab diesem Zeitpunkt kommt man nicht mehr in den Radius hinein, sondern nur noch hinaus“, so die Stadt. Auch die Warn-App NINA hatte gegen 14:30 Uhr ausgelöst.

Fundradius nach Bombenfund in Dortmund
Am Montag (14. November) wurde in Dortmund-Eving eine Fliegerbombe gefunden. © Stadt Dortmund

Bombe in Dortmund entdeckt: Blindgänger macht Evakuierung nötig, rund 4300 Menschen betroffen

Von der Evakuierung sind auch mehrere Kitas und eine Grundschule betroffen. Dabei handelt es sich um die Kindertagesstätte „St. Lucia“, den Kindergarten „Zwergenland“, den evangelischen Kindergarten „Märchenland“, den Kindergarten „Sonnenkinderhaus“ und die städtische Gemeinschaftsgrundschule „Herderschule“. Auch die Diakoniestation Nord-Ost sowie mehrere Geschäfte im Umkreis liegen im Evakuierungsbereich. Wie ein Twitter-User mitteilt, muss eine Rewe-Filiale im Fundbereich heute bereits um 14 Uhr schließen.

Bombenfund im Dortmunder Märchenviertel – Anlaufstelle für Evakuierung eingerichtet

Die Stadt richtet ab 15:30 Uhr eine Anlaufstelle für Menschen ein, die von der Evakuierung betroffen sind. Diese befindet sich im Heisenberg-Gymnasium (Preußische Straße 225). „Aus dem Evakuierungsgebiet pendeln zwei Busse zwischen dem Gebiet und der Evakuierungsstelle“, teilt die Stadt mit. Die Busse fahren von zwei Stellen ab, Alter Heideweg/Ecke Märchenweg und Bayrische Str./Ecke Holtkottenweg.

Eine Besonderheit gibt es zudem für Anwohner am Hänselweg und Rapunzelweg. Sie sind zwar nicht von der Evakuierung betroffen, können aber ab Einrichtung der Sperren um 15:30 Uhr nicht mehr aus ihrer Straße heraus, da es keine weiteren, beziehungsweise alternativen Zufahrtsstraßen gibt, betont die Stadt.

Bombenfund in Dortmund: Folgende Straßen betroffen – hier wohnen rund 4300 Menschen

Wie im Fundradius erkenntlich, sind darüber hinaus noch eine ganze Reihe von Straßen im Fundgebiet von einer möglichen Evakuierung/Entschärfung betroffen. Unter anderem folgende Straße in Dortmund liegen im Radius:

Bombenfund in Dortmund-Eving: Einschränkungen im ÖPNV

Die Evakuierung vor der Bombenentschärfung in Dortmund hat auch Auswirkungen auf den Busverkehr in der Stadt. Die Linien 410, 411, 412, 414 und 415 sind betroffen. Sie müssen ab circa 15 Uhr jeweils weiträumige Umleitungen fahren. Dadurch können einige Haltestellen nicht mehr angefahren werden.

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