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200 km/h und Beinahe-Unfall: Cupra-Fahrer liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Polizei

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Am 20. Februar 2021 lieferten sich zwei Autofahrer ein illegales Rennen in Frankfurt. (Symbolbild)
Der Auto-Fahrer auf der A44 raste direkt an der Polizei vorbei. (Symbolbild) © Frank Rumpenhorst/dpa

Cupra-Fahrer und Polizeistreife haben sich eine Verfolgungsjagd von der A44 bis nach Aachen geliefert. Der 24-Jährige fuhr mit 200 km/h durch mehrere Baustellen.

Jülich/Aachen – In der Nacht zu Mittwoch (12. Oktober) hat es ein Cupra-Fahrer mit der Geschwindigkeitsbegrenzung nicht so genau genommen. Der 24-Jährige fuhr auf der A44 bei Jülich-Ost mit 200 km/h durch mehrere auf 60 bis 80 km/h beschränkte Baustellen, teilte die Polizei Köln mit. Erst in Aachen konnten die Beamten den Raser schnappen, nachdem er fast für einen Unfall gesorgt hatte.

Aachen: Cupra-Fahrer rast an Polizei vorbei und sorgt fast für Unfall – ohne Führerschein

Der Cupra-Fahrer war gegen 0:45 Uhr auf der A44 in Richtung Lüttich an den Polizisten vorbeigerast, die dem Verkehrssünder direkt hinterherfuhren. Während der Verfolgungsjagd „nutzte er in einem Kurvenbereich alle zwei Fahrstreifen und zwang zumindest einen Autofahrer zu einer Gefahrenbremsung“, sagt ein Polizei-Sprecher. Am Dienstagabend war ein anderer Raser mit 130 km/h durch Düsseldorf gerast. Zu seinem Pech auch durch eine Polizei-Kontrolle.

Nachdem der Raser bei Aachen-Brand von der Autobahn abgefahren war, konnte die Polizei ihn an einer Kreuzung einholen und stellen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Cupra-Fahrer gar keinen Führerschein dabei hatte, womit er nun zwei Verfahren am Hals hat. Auch gegen den Halter des Fahrzeugs wird ermittelt. „Es besteht der Verdacht, dass er die Fahrt ohne Fahrerlaubnis zugelassen hat“, sagt die Polizei. (os mit ots) Fair und unabhängig informiert, was in Köln und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.os

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