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SMS von unbekanntem Absender – hier lauert eine Falle, keine Sprachnachricht

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Von: Nina Büchs

Ein Schild mit der Aufschrift „Polizei“ an einer Polizeiwache in Kalk.
Bei der Polizei Bonn wurden zuletzt mehrere Betrugsfälle zur Anzeige gebracht. (Symbolbild) © Christoph Hardt/Imago

Wer von einem unbekannten Absender eine SMS erhält und angewiesen wird, einem Link zu folgen, sollte laut der Bonner Polizei hellhörig werden.

Bonn – Betrüger lassen sich immer wieder neue Methoden einfallen, um ihre Opfer um viel Geld zu bringen. Erst waren es gefälschte Paket-Benachrichtigungen, nun ist eine weitere Betrugsmasche im Umlauf. Wie die Polizei Bonn mitteilt, sollte man hellhörig werden, wenn eine SMS mit unklarem Absender eingeht und Empfänger dazu auffordert, einem Link zu folgen, um eine neue Sprachnachricht abzurufen. Denn in diese Falle sind bereits einige Nutzer getappt – und dabei Opfer von Betrug geworden.

Bonn: Polizei warnt vor Betrugsmasche – so greifen Täter auf Bankdaten zu

„Die Bonner Polizei warnt vor der Abwandlung einer bekannten Betrugsmasche, bei der Smartphone-Nutzer SMS von unbekannten Absendern erhalten. Der Empfänger wird aufgefordert, einem Link in der Nachricht zu folgen, über den eine neue Sprachnachricht abgerufen werden soll. Folgt man der Verlinkung, wird man auf eine Webseite weitergeleitet“, erklärt die Polizei.

Danach werden die Nachrichtenempfänger aufgefordert, eine augenscheinliche App zum Abhören der Voicemail zu installieren. Diese App sei jedoch letztendlich ein Banking-Trojaner, der beispielsweise die Zugangsdaten des Online-Bankings ausspähen könnte“, heißt es weiter. Zudem könne es zu einer Übernahme des Smartphones kommen, sodass weitere Fake-SMS an die Kontakte des Nutzers verschickt werden.

Bonn: Polizei gibt Verhaltenstipps – so sollte man vorgehen, um SMS-Betrug zu vermeiden

Wie sich zeigte, sind auf diese gefährliche Betrugsmasche bereits einige Nachrichtenempfänger hereingefallen. Denn die Bonner Polizei berichtet, sind in den letzten Tagen dazu vermehrt Fälle angezeigt worden. Um weitere Betrugsdelikte zu verhindern, rät die Polizei nun zu folgenden Verhaltensregeln:

Betrugsfälle in NRW: Betreiber von Corona-Testzentren im Visier der Ermittler

Nicht nur Privatpersonen, auch der Staat wird manchmal von Betrügern um viel Geld gebracht. So stehen aktuell in Köln Betreiber von zwei Teststellen in Verdacht, Corona-Tests im großen Stil gefälscht zu haben. Ihnen wird ein hoher Abrechnungsbetrug zur Last gelegt. Denn ohne das frühzeitige Eingreifen der Polizei hätten sie dabei eine Millionensumme erbeutet. Zudem wurden auch in Bochum mehrere Betrugsfälle bei Corona-Testzentren aufgedeckt. (nb)

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