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Blackout-Vorsorge in Bonn: Welchen Notfallvorrat jeder zu Hause haben sollte

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Von: Oliver Schmitz

Die Sorge vor einem Blackout wächst auch in Bonn. Generell wird zur Vorsorge die Anschaffung eines Notfallvorrats empfohlen. Die Liste im Überblick.

Bonn – Durch die Energiekrise werden nicht nur die Gaspreise in Deutschland deutlich teurer, sondern auch die Versorgung wird ein zunehmendes Problem. Sowohl zum Heizen als auch für Strom. Im Winter werden deshalb auch mögliche „Blackouts“ befürchtet. Auch wenn die konkrete Gefahr noch unklar ist, können sich die Menschen in Bonn auf den Notfall vorbereiten.

Blackout-Sorge in Bonn: Notfallvorrat sollte zehn Tage ausreichen

Links Lebensmittel auf einem Fließband und rechts große Stromleitungen. (IDZRW-Montage)
Für Katastrophenfälle, wie einem „Blackout“, sollte man am besten genügend Vorräte Zuhause haben. (IDZRW-Montage) © Sven Simon/Imago & Sylvio Dittrich/Imago

Corona-Pandemie, Hochwasser im Juli 2021 oder Ukraine-Krieg: In den letzten Jahren mehren sich die Katastrophen, die mal mehr, mal weniger direkten Einfluss auf das Leben der Menschen in Deutschland haben. Ganz grundsätzlich empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) deshalb, für diese Notfälle gewappnet zu sein. Vor allem sollte man einen Notfallvorrat für mindestens 10 Tage zu Hause haben. Denn bei großen Strom- oder Gas-Ausfällen gibt es einige Dinge, die nur noch schwer zu bekommen sind. Alles was dazu gehört als Listen im Überblick.

Notfallvorrat: Was Bonnerinnen und Bonner für einen Blackout Zuhause haben sollten

Was ist ein „Blackout“?

Unter einem „Blackout“ versteht man für gewöhnlich einen mittel- oder langfristigen Stromausfall. Der Begriff wird auch genutzt, wenn größere (oft wichtige) Anlagen, wie Fabriken, von einem Stromausfall betroffen sind. Blackouts werden meist durch erhebliche Schäden an der Strom-Infrastruktur oder den Stromleitungen verursacht und können Tage bis Wochen andauern. Ursachen sind oftmals Unwetter-Ereignisse wie Hochwasser oder Sturm. Sollte aber auch die Gas-Versorgung und somit für viele auch die Heiz-Möglichkeit großflächig ausfallen, kann man dies auch als einen Blackout betrachten.

Blackout Bonn: Diese Getränke und Lebensmittel stehen auf der Notfallvorrat-Liste

Die folgende Checkliste geht von einem Lebensmittel-Vorrat für zehn Tage pro Person aus. Dabei wird von 2200 kcal pro Tag ausgegangen, wodurch „im Regelfall der Gesamtenergiebedarf“ gedeckt sei, erklärt das BBK.

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Notfallvorrat in Bonn: Wichtige Dokumente sollten bereitliegen

Wenn schnell das Haus verlassen werden muss, sollten auch alle Dokumente griffbereit sein. Das BBK empfiehlt dafür eine Dokumentenmappe. Diese Fragen sollten Sie sich für den Notfall stellen:

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Alle Checklisten sind auch beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe einsehbar. Dort gibt es auch die Möglichkeit, die jeweiligen Listen mit Feldern zum Abhaken auszudrucken. (os) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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