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Andrang zur Kirschblüte? Bonn führt Maskenpflicht in der Altstadt ein

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Von: Nina Büchs

Ein Wagen des Ordnungsamts fährt in Bonn unter den blühenden Kirschbäumen in der Heerstraße vorbei.
Weil die Stadt einen großen Andrang zur Kirschblütenzeit befürchtet, wird die Maskenpflicht nun in Bonn ausgeweitet. (Archivbild aus dem Jahr 2020) © Marius Becker/dpa

In Bonn gibt es Bedenken, dass es wegen der Kirschblüte zu großen Menschenansammlungen kommt. So will die Stadt nun dagegeben vorgehen.

Update vom 18. April, 16: 45 Uhr: Die Stadt hat die Maskenpflicht, die zunächst nur bis zum 18. April dauern sollte, bis Ende des Monats verlängert. Wenn der Andrang zu groß wird oder sich Verstöße gegen die Corona-Regeln häufen, sollen einzelne Straßen auch gesperrt werden. Am Wochenende hielten sich die Menschen an die geltenden Vorschriften, sagte eine Sprecherin der Polizei. „Natürlich gehen Leute spazieren, aber es gibt keine größeren Gruppenbildungen und die Hygieneregeln werden beachtet.“ (nb mit dpa)

Andrang zur Kirschblüte? Bonn führt Maskenpflicht in der Altstadt ein

Erstmeldung vom 29. März:

Bonn – Obwohl sich erst vereinzelt ein paar rosa Blüten zeigen, wirft die Kirschblüte in der Bonner Altstadt schon ihre Schatten voraus. Seit Montag müssen Fußgänger dort eine Maske tragen, wie die Stadt am Montag mitteilte. Bonn habe die Vorschrift erlassen, weil sich in den vergangenen Jahren zur Kirschblüte Menschenmassen in den engen Straßen drängten.

Großer Andrang zur Kirschblüte – Bonn erweitert Maskenpflicht und will bei Verstößen Straßen sperren

Die Vorschrift, medizinische Masken zu tragen, gilt zunächst bis zum 18. April. Wenn der Andrang zu groß wird oder sich Verstöße gegen die Corona-Regeln häufen, sollen einzelne Straßen auch gesperrt werden. Von einem Baldachin aus rosafarbenen Blüten als Kulisse für Selfies ist die Stadt aber noch weit entfernt: Die meisten Bäume sind noch kahl.

Coronavirus in Bonn: Notbremse kommt in Kürze – doch die Stadt will an Lockerungen festhalten

Neben der verschärften Maskenpflicht müssen sich die Bonner künftig auch auf die Notbremse einstellen. Die Stadt liegt nun den dritten Tag in Folge über der kritischen Wocheninzidenz von 100. Jedoch kündigte die Stadt an, dass die Lockerungen trotz Notbremse beibehalten werden sollen. Dies ist in NRW möglich, wenn es genug Testkapazitäten gibt – insofern können dann Museen, Geschäfte oder Bibliotheken weiterhin öffnen, Zutritt ist jedoch nur mit einem negativen Corona-Test möglich. In Bonn gebe es mit 161 Stellen ausreichend viele Testmöglichkeiten, so die Stadt. Übrigens: Wo es die Teststellen in Köln und Düsseldorf gibt, sehen Sie in unserem Überblick. (nb mit dpa)

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