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Bonn: Stadt hält trotz kommender Notbremse an Lockerungen fest – es gibt genügend Testmöglichkeiten

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Eine Frau geht an einem Covid-Testzentrum in Bonn vorbei.

In Bonn gäbe es genug Teststellen, so die Stadt. Damit sollen die Lockerungen trotz Corona-Notbremse bei negativem Corona-Test weiterhin beibehalten werden. © Oliver Berg/dpa

In Bonn liegt die Wocheninzidenz den dritten Tag in Folge über 100. Damit wird dort bald die Notbremse greifen. Die Stadt will jedoch an den Lockerungen festhalten.

Bonn – Die Stadt Bonn wird angesichts steigender Neuinfektionszahlen in Kürze unter die Corona-Notbremse fallen und strebt dann eine Lockerung über Negativ-Tests an. Das kündigte Bonns Oberbürgermeisterin Katja Dörner (Grüne) am Montag an, nachdem die Wocheninzidenz auf 110,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner kletterte und damit den dritten Tag in Folge über der kritischen 100er Schwelle lag. Das Land werde voraussichtlich am Dienstag feststellen, dass Bonn unter die Notbremse falle. Eine Notbremse wurde nun außerdem auch für Köln und viele weitere Städte beschlossen.

Coronavirus in Bonn: Notbremse kommt in Kürze – Stadt will Lockerungen mit Negativtest beibehalten

Die Stadt Bonn werde dann umgehend beantragen, dass die Bürger bei tagesaktuellem Negativtest weiter unter Auflagen und nach Anmeldung auch in Geschäfte des nichttäglichen Bedarfs, in Museen oder Bibliotheken gehen könnten. Voraussichtlich ab Donnerstag - vor den Osterfeiertagen - würden dann die Lockerungen greifen, sofern das Land zustimme. Es gebe mit 161 Stellen ausreichend viele Testmöglichkeiten in Bonn. Übrigens: Wo es die Teststellen in Köln und Düsseldorf gibt, sehen Sie in unserem Überblick.

NRW: Wocheninzidenz ist weiterhin kritisch – diese Landkreise in NRW sind aktuell „Corona-Hotspots“

Die Wocheninzidenz ist landesweit weiterhin kritisch. Nur noch wenige Regionen lagen zuletzt unter der Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Das Land ordnete deshalb in 37 Kreisen und kreisfreien Städten in NRW eine Notbremse an. Eine interaktive Karte zeigt, welche Regionen in NRW aktuell besonders von Corona betroffen sind. Demnach gibt es in Hagen, Lippe, Remscheid, im Märkischen Kreis und in Siegen-Wittgenstein derzeit sogar über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. (nb mit dpa)

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