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33-Jähriger bekifft in Fahrstunde – durch einen Unfall fliegt er auf

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Von: Sebastian Peters

Ein Polizist beugt sich in ein Autofenster und spricht mit einem Autofahrer.
Bei der Befragung des Fahrschülers fiel der Polizei auf, dass der Mann vermutlich vor kurzem Drogen konsumiert haben muss. (Symbolbild) © Frank Hoermann/Sven Simon/Imago

Eigentlich wollte die Polizei in Bonn einen Unfall aufnehmen. Doch dann stellte sich heraus, dass ein Beteiligter unter Drogen stand – ein Fahrschüler.

Bonn – Insbesondere beim Anfahren haben Fahrschüler häufig in den ersten Fahrstunden ihre Schwierigkeiten. Genau diese Schwierigkeit sorgte am Mittwoch, 27. Juli 2022, für einen Einsatz der Polizei Bonn. Zunächst schien es so, als müssten die Polizisten einen normalen Auffahrunfall aufnehmen. Beim Anfahren hat der 33-jährige Fahrschüler nämlich den Motor abgewürgt.

Bonn: Fahrschüler fährt unter Drogeneinfluss

Ein dahinter fahrendes Auto ist anschließend aufgefahren. Die Ordnungshüter sollten anschließend den entstandenen Sachschaden protokollieren. Hierbei fiel den Einsatzkräften aber auf, dass der 33-jährige Schüler verlangsamt auf die Fragen der Polizisten antwortet. Ein klares Anzeichen für einen Drogenkonsum.

Ein Drogenschnelltest, der vor Ort freiwillig durchgeführt wurde, verlief positiv. Der Test zeigte an, dass der Fahrschüler Cannabis konsumiert haben muss. Eine Blutprobenentnahme auf der Polizeiwache wurde angeordnet. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Verkehrskommissariat 1 der Bonner Polizei. Der eigentliche Unfallverursacher (48)erwartet nun ein Verwarngeld. (sp) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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