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Bonn: Tochter soll Mutter getötet haben – weil ihre Freundin nicht übernachten durfte

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Das Landgericht Bonn von außen.
Der Prozess beginnt am Dienstag vor dem Landgericht in Bonn (Symbolbild). © Oliver Berg/dpa

Eine junge Frau (22) und ihre Freundin (15) stehen am Dienstag wegen Totschlag vor dem Landgericht in Bonn. Sie sollen die Mutter der 22-Jährigen mit einem Kissen erstickt haben.

Bonn – Nach dem gewaltsamen Tod einer 48-Jährigen in Königswinter stehen die 22 Jahre alte Tochter und deren 15-jährige Freundin am Dienstag (9:15 Uhr) vor dem Landgericht in Bonn. Anlass für die Tötung soll ein Streit ums Übernachten gewesen sein. Der Anklage nach war es an den Weihnachtsfeiertagen 2020 zu dem heftigen Disput mit der schwerkranken Mutter gekommen. Sie soll nicht erlaubt haben, dass die junge Freundin ihrer Tochter in der Wohnung übernachtet. Daraufhin hätten die beiden die 48-Jährige gemeinsam mit einem Kissen erstickt.

Gerichtsverfahren in Bonn: Angeklagte versteckten Leiche im Kofferraum ihres Autos

Zwei Tage später soll die Tote von den beiden Angeklagten in Tücher gewickelt im Kofferraum ihres eigenen Autos abgelegt worden sein. Bei dem Plan zum Verstecken der Leiche sei der 17-jährige Freund der Jüngeren um Hilfe gebeten worden, hieß es. Laut Anklage hatte das Auto allerdings wenige hundert Meter vom Tatort entfernt eine Panne. Daraufhin sollen sie die Kennzeichen abgeschraubt und den Wagen stehengelassen haben.

Das auffällig auf der Landstraße abgestellte Pannenauto wurde abgeschleppt. Acht Tage später bemerkte ein Mitarbeiter auf dem Gelände des Abschleppunternehmens einen unangenehmen Geruch. Am 5. Januar entdeckten Polizisten schließlich die Leiche im Kofferraum.

Landgericht Bonn: Anklage wegen Totschlag gegen junge Frauen

Die beiden wegen Totschlags angeklagten jungen Frauen befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Der 17-Jährige, der damals keinen Führerschein gehabt haben soll, ist wegen Strafvereitelung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis mitangeklagt. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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