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Bonn: Mann (33) sticht im Zug auf Kontrahenten ein und flieht – Zeuge gibt den entscheidenden Hinweis

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Von: Stefanie Knupp

Die Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Bonn.
Am Hauptbahnhof Bonn floh der Tatverdächtige zunächst aus dem Zug und konnte nicht gefunden werden (Symbolbild). © IMAGO / Jürgen Ritter

In der RB30 auf dem Weg nach Bonn haben zwei Männer aufeinander eingeschlagen, bevor einer ein Messer zückte und seinen Kontrahenten damit verletzte.

Bonn – Dank eines aufmerksamen Zeugen ist der Bundespolizei in Bonn gelungen, einen flüchtigen Messerstecher zu fassen. Der 33-Jährige hatte in einer Regionalbahn auf einen Kontrahenten eingestochen.

Am Dienstagabend (2. März) gerieten gegen 19 Uhr in der RB30 Rhein-Ahr-Bahn zwei Männer aus Bonn aneinander. Auf der Fahrt zwischen Bonn-Mehlem und Bonn Hauptbahnhof schlugen die 33- und 52-jährigen Kontrahenten zunächst aufeinander bevor, bevor der Jüngere ein Messer zog. Er verletzte den 52-Jährigen am Knie, fügte ihm dort eine fünf Zentimeter lange Stichwunde zu, berichtet die Bundespolizei.

Bonn: Zeuge erkennt Täter am Busbahnhof und hilft der Polizei

Leider werden häufig auch Bundespolizisten Ziele von gewalttätigen Ausbrüchen. In Köln verletzte ein aggressiver Mann mehrere Beamte. Ein Polizist musste sogar im Krankenhaus behandelt werden.

Im Bonner Hauptbahnhof angekommen ergriff der Tatverdächtige am Dienstag die Flucht. Die Bundespolizei konnte den Mann nicht ausfindig machen. Erst ein aufmerksamer Zeuge, der mit im Zug war, konnte helfen und gab den entscheidenden Hinweis. Er gab an, den vermeintlichen Täter am Busbahnhof gesehen zu haben. Der 41-jährige Zeuge aus Remagen führte die Beamten hin und erkannte dort zweifelsfrei den Verdächtigen.

Angriff in der RB30 Rhein-Ahr-Bahn: Verdächtiger muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten

Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und eröffneten ihm auf der Dienststelle den Tatvorwurf: gefährliche Körperverletzung. Die Beamten sicherten die Videoaufzeichnungen aus dem betroffenen Zug und übergaben den 33-Jährigen dem Polizeipräsidium Bonn. Der Verletzte musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

Am 22. Februar hatten es Bundespolizisten in zwei Städten mit einem besonders resistenten Täter zu tun. Ein offenbar uneinsichtiger Mann aus Aachen hat es geschafft, sich in nur drei Stunden elf Strafverfahren einzuhandeln. (sk/ots)

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