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Haus der Geschichte in Bonn: Neue Ausstellung „Hits & Hymnen“ zeigt deutsche Musikhistorie

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Eine Frau geht an einer Vitrine mit der Gitarre der Schlagersängerin Nicole vorbei.
Auch die berühmte weiße Gitarre der ESC-Gewinnerin Nicole ist im Haus der Geschichte ausgestellt. © Oliver Berg/dpa

Nach den Lockerungen der Corona-Regeln öffnen auch die Museen in NRW wieder. Das Haus der Geschichte in Bonn startet in dieser Woche mit der musikalischen Ausstellung „Hits & Hymnen“.

Bonn – Nach mehrmaliger Verschiebung wegen der Corona-Pandemie eröffnet im Haus der Geschichte in Bonn eine neue Ausstellung zu den „Hits & Hymnen“ der Deutschen. Zu sehen sind rund 500 Objekte. Viele schrieben oder spiegelten Geschichte – etwa die weiße Gitarre von Grand-Prix-Gewinnerin Nicole, Original-Notizen zur Wiedervereinigungshymne „Wind of Change“ von den Scorpions und – sehr neu – eine Single der Punk-Band ZSK mit dem Titel „Ich habe Besseres zu tun“. Sie ist dem Virologen Christian Drosten gewidmet, der in der Pandemie große Bekanntheit erlangte.

Haus der Geschichte in Bonn: Ausstellung „Hits & Hymnen“ beginnt am 17. März

Musik berühre nicht nur, sie könne auch mobilisieren, könne Protest ausdrücken und vielleicht sogar Identitäten schaffen, sagte der Präsident der Stiftung Haus der Geschichte Hans Walter Hütter am Montag. „Insofern ist Musik immer ein Ausdruck gesellschaftlichen Lebens und reflektiert auch immer ein Stück weit gesellschaftlichen Zustand.“

„Hits & Hymnen. Klang der Zeitgeschichte“ sollte eigentlich schon im vergangenen Jahr zu sehen sein, wurde wegen der Corona-Pandemie aber mehrmals verlegt. Nun kann das Publikum sie von Mittwoch (17. März) an nach vorheriger Anmeldung besuchen.

Neben Museen dürfen auch Zoos in NRW nach Lockerungen der Corona-Regeln wieder öffnen. Hier finden Sie einen aktuellen Überblick zu Museen und Zoos in NRW. (bs/dpa)

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