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Bonn: 67-Jähriger vor Gericht – er soll seine Frau getötet haben

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Der Eingang des Landgericht in Bonn
In Bonn steht ein 67-Jähriger vor Gericht, er soll seine Frau getötet haben (Symbolbild) © Dominik Bund/Imago

Ein 67-Jähriger steht in Bonn vor Gericht. Der Mann soll seine Ehefrau gewaltsam getötet haben. Der Angeklagte bestreitet die Tat weiterhin.

Bonn – Rund ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod seiner Ehefrau steht ein 71-Jähriger in Bonn wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Heimleiter einer katholischen Einrichtung vor, seine Frau in einer Nacht im Juli 2020 während eines Streits mehrfach auf Kopf, Schulter und Arm geschlagen zu haben. Die 67-Jährige habe dadurch unter anderem Blutungen unter der Hirnhaut erlitten, die letztlich tödlich gewesen seien.

Prozess in Bonn: Mann soll Ehefrau getötet haben – Angeklagter bestreitet Tat

Der Angeklagte bestritt in den Ermittlungen, seine Ehefrau, mit der er über 25 Jahre verheiratet gewesen war, überhaupt geschlagen zu haben. „Der Tod meiner Frau hat mich total aus der Bahn geworfen“, sagte der Angeklagte am ersten Prozesstag am Dienstag. „Die Tatsache, dass sie nicht mehr ist, habe ich bis heute nicht realisiert.“

Bonn: 67-Jähriger vor Gericht – er soll seine Frau getötet haben

Sein Verteidiger beantragte, durch ein rechtsmedizinisches Gutachten zu klären, wodurch die Verletzungen bei der Toten entstanden sind. Es sei nicht auszuschließen, dass die Verstorbene durch Stürze oder Kollisionen mit Möbeln sich selbst verletzt haben könnte. Auch durch intensive Wiederbelebungsmaßnahmen könnte es zu zusätzlichen Hämatom-Bildungen gekommen sein.(dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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