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Starke Windböen sorgen für Feuerwehreinsatz in Bonn

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Ein Feuerwehrwagen steht vor einem Baugerüst mit einer Plane, die sich losgerissen hat.
Durch starken Wind im Bonner Stadtgebiet hat sich die Plane eines Baugerüsts losgerissen. © Feuerwehr Bonn

In Bonn kam es am Freitagabend durch starke Windböen zu mehreren Feuerwehreinsätzen. Unter anderem hat sich die Plane eines Baugerüsts losgerissen.

Bonn – Das Wetter in NRW entwickelte sich von eisigen Temperaturen zu Starkwind und Regen an Weihnachten. Diese starken Windböen lösten am Freitag, 23. Dezember 2022, in Bonn mehrere Feuerwehreinsätze aus. In der Bonner Innenstadt wurde die an einem Baugerüst befestigte Plane, auf voller Höhe eines Geschäftshauses am Mülheimer Platz losgerissen. Laut Feuerwehr verursachten weitere Böen dadurch eine Durchbiegung des Gerüstes. 

Starke Windböen in Bonn: Entwurzelter Baum und losgerissene Plane

Die Feuerwehr sicherte die Planen mithilfe einer Drehleiter und starker Kabelbinder ab, sodass keine Angriffsfläche mehr für den Wind gegeben war. Für die Dauer des Einsatzes musste der Mülheimer Platz sowie die dortige Ausfahrt aus der Tiefgarage durch Polizei und Ordnungsamt gesperrt werden. Zur selben Zeit versperrte ein entwurzelter Baum die Von-Hompesch-Straße und damit die Zufahrt des angrenzenden Krankenhauses. Der Baum wurde durch die Einsatzkräfte mit einer Motorkettensäge schnellstmöglich beseitigt, sodass die Straße wieder freigemacht wurde. 

Weiterer Feuerwehreinsatz in Bonn: Fritteuse in Imbiss fing Flammen

Neben den Sturmschäden wurde die Feuerwehr noch zu einem weiteren Vorfall gerufen. Die Fritteuse eines Imbissbetriebs am Bertha-von-Suttner-Platz fing Feuer. Glücklicherweise gelang es dem Betreiber, den Brand mit einem Fettbrändlöscher selber zu löschen. Die Feuerwehr führte lediglich eine Nachkontrolle per Wärmebildkamera sowie Lüftungsmaßnahmen mit einem Akku-Hochleistungslüfter durch. Insgesamt waren rund 25 Rettungs- und Feuerwehrkräfte im Einsatz.

Der DWD warnt in NRW vor einer „ruppigen Wetterlage“ an Weihnachten. Es kann zu Sturmböen kommen. (spo/ots) Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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