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Bonn: Verdächtiger Umschlag an russischem Konsulat gefunden

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Von: Mick Oberbusch

Spezialisten der Feuerwehr untersuchten die unbekannte Substanz aus dem Umschlag.
Spezialisten der Feuerwehr untersuchten die unbekannte Substanz aus dem Umschlag. © Feuerwehr Bonn

Am russischen Generalkonsulat ist am Freitag (4. März) ein verdächtiger Umschlag mit weißem Pulver abgegeben worden. Spezialkräfte waren im Einsatz, es gibt Entwarnung.

Update von 19:50 Uhr: Am Freitagmittag sorgte ein verdächtiger Brief im russischen Generalkonsulat in Bonn für einen großen Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Aus dem Umschlag rieselte eine unbekannte weiße Substanz. Die Einsatzkräfte haben nach genauer Untersuchung am Freitagabend Entwarnung gegeben. „Nach der Analyse der unbekannten Substanz durch die Spezialisten konnte eine Gefährdung ausgeschlossen und der Einsatz somit um 18:45 Uhr beendet werden“, teilt die Feuerwehr in Bonn mit.

Nähere Angaben, welche Substanz sich in dem Umschlag befand, machten weder Polizei noch Feuerwehr. Der Staatsschutz der Bonner Polizei hat die Ermittlungen zum bislang unbekannten Absender aufgenommen. Aus Köln war eine Analytische Taskforce der Feuerwehr im Einsatz. An der Einsatzstelle wurde für die Untersuchung der Substanz ein Dekontaminationsplatz eingerichtet. (bs/ots)

Bonn: Gefährlicher Umschlag an russischem Konsulat? Spezialisten vor Ort

Erstmeldung vom 4. März, 16:45 Uhr: Bonn – Es ist ein Vorfall, der einen angesichts der aktuellen Situation zwischen Russland und der Ukraine besonders hellhörig macht: Am russischen Generalkonsulat in Bad Godesberg ist am Freitag (4. März) ein verdächtiger Umschlag abgegeben worden. „Dort ist weißes Pulver herausgerieselt, was aktuell untersucht wird“, erklärt Polizeisprecher Frank Piontek auf Nachfrage von 24RHEIN. Auch die ABC-Einheit der Feuerwehr Bonn war im Einsatz und brachte den Umschlag aus dem Gebäude.

Bonn: Umschlag mit weißem Pulver an russischem Generalkonsulat abgegeben – Untersuchung läuft

„Der Umschlag wird aktuell untersucht, weil ja nicht ausgeschlossen werden kann, dass es gefährlich ist“, so Piontek weiter. Wie die dpa berichtet, seien inzwischen auch Spezialisten der „Analytischen Task Force“ (ATF) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die bei der Kölner Feuerwehr angesiedelt ist, hinzugezogen worden. Sie sollen das verdächtige Päckchen vor Ort untersuchen und den Inhalt analysieren.

Die Waldstraße, an der das Konsulat liegt, ist den Angaben zufolge gesperrt worden. Rettungswagen konnten bis zur Aufhebung der Sperre ein dort befindliches Krankenhaus nicht über den regulären, aber einen anderen Weg erreichen. Der gesamte Einsatz könne noch einige Zeit dauern, sagte der Polizeisprecher. (mo) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. 

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