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Corona-Schnelltests für Zuhause – Sonderzulassungen beim Bundesinstitut beantragt

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Von: Johanna Werning

Sebastian Hartmann hält im Corona-Testzentrum des ASB in der Gneisenaustraße einen negativen Coronatest in der Hand.
Die Coronatests für Laien sollen schnellstmöglich auf den Markt kommen (Symbolbild) © Jörg Carstensen/dpa

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bestätigt, dass mehrere Sonderzulassungen für Corona-Schnelltests für Laien beantragt wurden.

Bonn –Mehrere Hersteller von Corona-Schnelltests für Laien haben beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte eine Sonderzulassung beantragt. „Wir haben seit ein paar Tagen die ersten Anträge auf Sonderzulassung vorliegen und prüfen sie mit höchster Priorität“, sagte ein Sprecher der Behörde am Mittwoch. Es gehe darum, parallel zum regulären Weg der CE-Kennzeichnung zusätzlich über die Sonderzulassung schnellstmöglich verlässliche Tests auch für die private Anwendung verfügbar zu machen. Zuvor hatte „The Pioneer“ über die Anträge berichtet.

Neu zugelassene Schnelltests sollen Schulbetrieb ermöglichen

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey fordert Vorbereitungen für einen massiven Einsatz dieser Schnelltests in Schulen. Sie sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ), schon seit dem 2. Februar seien sie zur Anwendung auch durch nicht medizinisches Personal mit Schulungsvideo zugelassen. „Mein Appell an die Länder ist: Der breite Einsatz dieser Schnelltests muss jetzt vorbereitet werden, damit sie sofort genutzt werden können, wenn sie zugelassen und verfügbar sind.“

Corona-Schnelltests für Zuhause – Das müssen die Tests können

Laut der Behörde in Bonn wird bei der Sonderzulassung nicht nur das technische Funktionieren des Tests geprüft, sondern auch die Frage, ob der Test sicher von Laien angewendet werden könne. Das Testergebnis müsse verlässlich sein. Dazu gehöre eine verständliche Bedienungsanleitung. Bei der Prüfung der Anträge gehe Sorgfältigkeit vor Schnelligkeit, betonte der Sprecher. Die CE-Zertifizierung, die bei Medizinprodukten den Standardweg auf den Markt darstellte, könnten Hersteller von Prüfunternehmen erhalten. Dabei seien keine Behörden eingebunden. (jw/dpa)

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