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SWB Linie 66: Haltestellen, Takt, Fahrzeuge

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Stadtbahnzug der Linie 66 neben der Autobahn in Bonn
Stadtbahnzug der Linie 66 neben der Autobahn in Bonn © IMAGO

Die SWB Linie 66 verbindet streckenweise als U-Bahn oder als Straßenbahn Bonn mit den beiden angrenzenden rechtsrheinischen Gemeinden.

Bonn – Die SWB Linie 66 stellt im Rahmen des öffentlichen Nahverkehrsnetzes in und um Bonn eine wesentliche Komponente des Pendlerverkehrs und der Anbindung an überregionale Verkehrsmittel dar. Hierzu bindet sie die rechtsrheinisch gelegenen Gemeinden im Bonner Süden bis nach Bad Honnef sowie nach Nord-Osten bis nach Siegburg an. Lediglich auf Bonner Stadtgebiet verkehrt die Linie auch auf der linken Rheinseite, um dort die Bonner Innenstadt und den Bonner Hauptbahnhof an das Liniennetz anzuschließen.

SWB Linie 66: Informationen und Geschichte

Die SWB Linie 66 bindet mit ihren 37 Stationen die Gemeinden (von Süden nach Norden)

an das öffentliche Bahnnetz an. Hierbei kommt ihr eine gewisse Doppelfunktion zu. Auf der einen Seite werden wichtige Pendlerstrecken südlich und nordöstlich aus und nach Bonn sowie der ICE Bahnhof Siegburg/Bonn in Siegburg angeschlossen. Auf der anderen Seite verbindet die Linie 66 im Bonner Stadtgebiet auch touristische beziehungsweise kulturelle Punkte wie die sogenannte Museumsmeile und die Rheinaue mit dem ehemaligen Bundesgartenschau-Gelände.

Haltestellen der SWB Linie 66

Die Fahrroute der SWB Linie 66 beginnt an der Haltestelle Bad Honnef in der gleichnamigen Stadt. Auf der Fahrt Richtung Norden werden die Gemeinden Königswinter und Oberdollendorf jeweils an mehreren Haltestellen angefahren. Insgesamt bieten 22 Station im Linienverlauf Umsteigemöglichkeiten zu anderen Verkehrsmitteln des öffentlichen Personenverkehrs (Bahn, Bus, Regionalbahnen, IC und ICE). Auf Bonner Stadtgebiet erfolgt zwischen den Haltestellen „Ramersdorf“ und „Rheinaue“ die erste Überquerung des Rheins. Hierzu fährt die Bahn oberirdisch, abgetrennt zwischen den sechs Spuren der Friedrich-Ebert-Brücke, die als Autobahnbrücke die A565 über den Rhein führt. Nach der Rheinquerung werden die Haltestellen in der Bonner Innenstadt überwiegend unterirdisch angefahren.

Haltestellen mit besonderer Bedeutung

Besondere Bedeutung für Berufspendler haben die Haltestellen, die Bundesministerien anbinden so zum Beispiel die Haltestelle „Bundesrechnungshof/Auswärtiges Amt“. Ebenfalls einen Pendlerknotenpunkt bildet die Haltestelle „Ollenhauerstraße“ diese liegt direkt an der Konzernzentrale der Deutschen Telekom AG sowie der Zentrale der ehemaligen Deutschen Postbank AG und fußläufig zum Posttower als Zentrale der Deutschen Post AG.

Über die Innenstadthaltestellen „Hauptbahnhof“, „Stadthaus“, „Bertha-von-Suttner-Platz“ sind die meisten innerstädtischen, linksrheinischen Buslinien angebunden. Zwischen den Haltestellen „Bertha-von-Suttner-Platz“ und „Konrad-Adenauer-Platz“ erfolgt die zweite Rheinüberquerung über die Kennedy-Brücke. Ab der Station Stadthaus werden die Stationen bis zum Siegburger Bahnhof nur noch oberirdisch angefahren. Der Siegburger Bahnhof wird in einem unter dem Fernbahnhof liegenden unterirdischen Kopfbahnhof angefahren. Über diesen besteht nicht nur S-Bahn, sondern auch ICE Anbindung unter anderem an die Schnellstrecke zwischen Köln und Frankfurt am Main. Die Strecke ist überwiegend zweigleisig ausgebaut, sodass ein permanenter Pendelverkehr zwischen den Endhaltestellen auf beiden Fahrtrichtungen betrieben wird, der die mögliche Zugfrequenz deutlich erhöht.

Takt und Fahrplan der SWB Linie 66

Der aktuelle Fahrplan der SWB Linie 66 kann über die Homepage der Stadtwerke Bonn sowie über die meisten Routenplaner für Bus und Bahn (zum Beispiel den Deutsche Bahn Navigator) abgefragt werden. Die Züge verkehren werktags tagsüber alle zehn Minuten und nachts sowie am Wochenende in der Regel alle 20 Minuten je nach Tageszeit.

Fahrzeuge der SWB Linie 66 und das „Aus-alt-mach-neu-Konzept“

Die auf der SWB Linie 66 eingesetzten Fahrzeuge stammen alle von der Waggonfabrik Uerdingen (DUEWAG) aus den Baujahren 1974 bis 1993. Im Rahmen des sogenannten „Aus-alt-mach-neu-Konzepts“ wurde die Zugflotte in den Jahren 2012 bis 2015 generalüberholt. Die Stadtwerke begleiteten diese Maßnahme mit einer groß angelegten Marketingkampagne auch auf ihren Social Media-Kanälen.

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