Tiroler Alpen

Bonner stürzt bei Wanderung 400 Meter in den Tod

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Hier in der Nähe von Scharnitz im Karwendelgebirge stürzte der Bonner in den Tod (Archivbild).

Ein Wanderer aus Bonn ist bei einer Tour in den Alpen ums Leben gekommen. Nachdem er von seiner Familie vermisst gemeldet wurde, entdeckte eine Hubschrauber-Besatzung am Samstag seine Leiche.

Bonn - Er war allein in den Bergen unterwegs und überlebte diese Tour nicht: Ein Mann aus Bonn ist bei einer Solo-Wanderung in den österreichischen Alpen ums Leben gekommen. Der 65-Jährige wurde am Samstag im Gebiet von Scharnitz (Tirol) nahe der bayerischen Grenze von einem Polizeihubschrauber entdeckt.

Absturz im Karwendelgebirge: Erste Erkenntnisse der Tiroler Polizei

  • Der Bonner stürzte rund 400 Höhenmeter ab
  • Das Gelände ist dort schneebedeckt und felsig
  • Vermutlich war der 68-Jährige auf Schnee ausgerutscht

In den Tiroler Alpen abgestürzt: Bonner Familie hatte ihn Mann vermisst gemeldet

Nach Angaben eines Polizeisprechers in Innsbruck war der Wanderer aus NRW am Dienstag in Scharnitz eingetroffen. Als er am Donnerstag nicht wie erwartet nach Bonn zurückkehrte, wurde er als vermisst gemeldet. Deutsche und österreichische Einsatzkräfte suchten ihn im Bereich der Karwendelspitze.

Am Samstag wurde er dann leblos unterhalb eines Steges gefunden und mit einem Hubschrauber geborgen. Die Ermittler nehmen an, dass der Bonner auf einem Schneefeld ausgerutscht war. (dpa/kem)

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