Brand in Mechernich unter Kontrolle – NINA-Warnunng aufgehoben
In Mechernich ist es zu einem Brand im dortigen Krematorium gekommen. Derzeit finden noch Nachlöscharbeiten statt.
Update vom 8. Mai, 15:34 Uhr: Der Brand im Krematorium Mechernich ist unter Kontrolle. „Bis auf kleinere Nachlöscharbeiten ist der Feuerwehreinsatz am Krematorium in Mechernich abgeschlossen. Die Warnung vor Rauchgasen ist damit aufgehoben“, teilte der Kreis Euskirchen auf Facebook mit. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind noch unklar.
Brand in Krematorium in Mechernich – NINA-Warnung aktiv
Erstmeldung vom 8. Mai, 14:25 Uhr: Mechernich – In Mechernich im Kreis Euskirchen (NRW) brennt es. „Derzeit steht das Krematorium in Mechernich wohl im Vollbrand“, teilte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage von wa.de mit. Die Ursache ist unklar. Vor Ort befinden sich die Löscharbeiten der Feuerwehr im vollen Gange. Zwischen Mechernich und Kommern ist wegen des Brandes die Verbindungsstraße gesperrt, so die Sprecherin weiter. Zudem gibt es eine NINA-Warnung.
Brand in Krematorium in Mechernich – Feuerwehr warnt vor Rauchniederschlag

„In den Ortslagen Mechernich, Strempt und Roggendorf kommt es durch einen Brand zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden“, teilte die Feuerwehr Mechernich in der NINA-Warnung mit. Menschen im betroffenen Bereich sollen sich sofort in geschlossene Räume begeben. Zudem gelten folgende Handlungsempfehlungen:
- Schließen Sie vorsorglich Fenster und Türen und schalten Sie Klima- und Lüftungsanlagen ab
- Informieren Sie bei Bedarf Ihre Nachbarn
- Halten Sie die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei frei
- Quelle: Feuerwehr Mechernich
Wie lange die Löscharbeiten andauern werden, ist derzeit laut Polizei noch unklar. Ob es Verletzte gibt, teilte die Polizei zunächst nicht mit. „Nach Rückmeldung des Betreibers, sind nach aktuellem Stand wohl weder Verstorbene noch Urnen betroffen. Das Kühlhaus kann aktuell mit Notstrom versorgt werden und scheint intakt zu sein“, teilte der Kreis Euskirchen auf Facebook mit. Erst im Januar war es auch in Dortmund zu einem Großbrand gekommen. (jr)