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Gesamtschule in Brüggen: Schüler bedroht Lehrer und Mitschüler mit Waffe

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Blaulicht auf einem Streifenwagen.
Die Bedrohungslage an der Gesamtschule Brüggen sorgte für einen großen Polizeieinsatz (Symbolbild). © Hanno Bode / Imago

In einer Gesamtschule in Brüggen gab es am Donnerstag einen großen Polizeieinsatz. Ein Schüler hatte Lehrer und Mitschüler mit einer Waffe bedroht.

Brüggen – Ein Schüler hat in Brüggen (Kreis Viersen) Mitschüler und Lehrer in seiner Klasse mit einer Waffe bedroht und damit einen großen Polizeieinsatz ausgelöst. Der Schüler habe sich aber sehr schnell freiwillig gestellt, teilte die Polizei mit. Niemand sei bei dem Vorfall an der Gesamtschule Brüggen am Donnerstag verletzt worden.

Brüggen: Schüler soll mit Messer gedroht haben

„Durch das zeitnahe Eingreifen der Verantwortlichen konnte die Lage schnell beendet werden, ohne dass eine Person körperlich zu Schaden kam. Schnell waren die Polizei, das Ordnungsamt, die Feuerwehr und die Notfallseelsorge zur Stelle“, schrieb der Schulleiter auf der Internetseite der betroffenen Einrichtung. Am Freitag werde Unterricht stattfinden, es gebe wegen der „hohen Betroffenheit“ Unterstützungsangebote für Schüler, Eltern und Lehrer. Der Schulleiter sprach von einer „belastenden Extremsituation“. Daher hat die Gesamtschule auch den für Samstag geplanten Tag der offenen Tür abgesagt.

Nach Informationen der Rheinischen Post hatte der Schüler – über dessen Alter von den Ermittlern keine Angaben gemacht wurden – mit einem Messer gedroht. Die Polizei wollte das nicht kommentieren. Die Motivlage des jugendlichen Täters sei unklar: „Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.“ (bs/dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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