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Bundestagswahl 2021: Was passiert jetzt in NRW? Kampf um Laschet-Nachfolge beginnt

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NRW Verkehrsminister Hendrik Wüst bei einer Pressekonferenz.
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst gilt als Favorit auf die Laschet-Nachfolge in Nordrhein-Westfalen (Symbolbild). © Political-Moments/Imago

Nach der Bundestagswahl beginnt in NRW die Suche nach dem Nachfolger von Ministerpräsident Armin Laschet. Vor allem zwei Namen gelten als wahrscheinlich.

Düsseldorf – In der nordrhein-westfälischen CDU beginnt nach der Bundestagswahl die Debatte um die Nachfolge für Ministerpräsident Armin Laschet. Der Vorsitzende der CDU-NRW-Landesgruppe im Bundestag, Günter Krings, sprach sich dafür aus, Landesparteivorsitz und das Ministerpräsidentenamt weiter in einer Hand zu lassen. Er sei „kein Freund davon“, die Ämter zu trennen, sagte Krings am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. „Ich bin auch kein Freund von Übergangslösungen.“

Wer wird Laschet-Nachfolger in NRW? Verkehrsminister Hendrik Wüst gilt als Favorit

Dies kann als Empfehlung für Landesverkehrsminister Hendrik Wüst als Nachfolger für Laschet gewertet werden. Unionskanzlerkandidat Laschet hatte angekündigt, unabhängig vom Bundestagswahlergebnis in Berlin zu bleiben. Auf einem Landesparteitag am 23. Oktober soll ein neuer Landesparteichef oder eine neue Parteichefin gewählt und auch die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl geklärt werden. Als Aspirantin gilt neben Wüst auch Bauministerin Ina Scharrenbach. Wüst könnte allerdings anders als Scharrenbach auch schon als NRW-Übergangsministerpräsident gewählt werden, da er das in der Landesverfassung vorgesehene Landtagsmandat besitzt.

Bundestagswahl 2021: Laschet-Nachfolger in NRW gesucht

Auch der stellvertretende CDU-Landtagsfraktionschef Gregor Golland machte sich indirekt für Wüst stark und forderte eine rasche Entscheidung der Partei. Die CDU müsse jetzt für eine „gute und klare Personal-Perspektive“ bei der Planung für die Landtagswahl sorgen. „Dabei wäre ein Amtsbonus sicherlich hilfreich“, sagte Golland der dpa. Damit sprach er sich indirekt für Wüst auch als Übergangsministerpräsident bis zur Landtagswahl im Mai aus. Golland warnte aber auch: „Machtkämpfe oder Personaldebatten führen uns nicht weiter, sondern würden nur schaden.“ (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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