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Centro Oberhausen hat neue Öffnungszeiten - gegen den Trend

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Von: Hannah Decke

Das Einkaufszentrum Centro mit seiner kreuzförmigen Architektur.
Centro Oberhausen passt Öffnungszeiten an – und sorgt für Überraschung © Bernd Thissen/dpa

Überraschung im Centro Oberhausen: Das Einkaufszentrum hat gegen den Trend neue Öffnungszeiten. Das hat Folgen fürs Shopping.

Oberhausen (NRW) - Um in der Energiekrise Strom und Gas zu sparen, überlegen Einzelhändler derzeit, die Öffnungszeiten anzupassen. So schließt beispielsweise der Discounter Aldi seine Filialen seit dem 1. November früher. Umso ungewöhnlicher ist es, dass das Einkaufszentrum Westfield Centro in Oberhausen auch im Jahr 2022 seine Öffnungszeiten in den letzten Wochen des Jahres verlängern will.

NameWestfield Centro
StandortNeue Mitte Oberhausen
Eröffnung12. September 1996

Centro Oberhausen ändert Öffnungszeiten – und geht damit gegen den Trend

Bereits Ende 2021 konnten Kunden im Westfield Centro länger einkaufen. Mit dem „Black Friday“ begann in dem Einkaufszentrum zunächst das sogenannte „Adventsshopping“. Freitags und samstags öffneten die Geschäfte zwei Stunden länger. Kurz vor Weihnachten wurden die verlängerten Öffnungszeiten dann für zwei Wochen auch auf die Werktage ausgeweitet.

Und so soll es auch in diesem Jahr wieder laufen, berichtet wa.de. Beginn ist der 25. November – Black Friday 2022. Dann werden Kunden zunächst wieder nur an Freitagen und Samstagen bis 22 statt 20 Uhr shoppen können. Von Montag, 19. Dezember, bis zum Jahresende gelten die verlängerten Öffnungszeiten dann auch unter der Woche.

Neue Öffnungszeiten vor Weihnachten im Centro Oberhausen

Das Westfield Centro in Oberhausen öffnet an folgenden Tagen von 10 bis 22 Uhr:

An Heiligabend öffnet das Einkaufszentrum von 10 bis 14 Uhr; 1. und 2. Weihnachtsfeiertag ist das Westfield Centro geschlossen. An Silvester, 31. Dezember, sind die Geschäfte bis 16 Uhr geöffnet.

Im Westfield Centro in Oberhausen geht man also gegen den Trend. Wie die WAZ berichtet, hat sich das Einkaufszentrum aber durchaus mit Energiesparmaßnahmen auseinandergesetzt. So soll die Weihnachtsbeleuchtung in diesem Jahr um 30 bis 40 Prozent kleiner ausfallen als noch im Vorjahr. Die Deutsche Umwelthilfe hatte jüngst gefordert, dass Kommunen und Privathaushalte ganz auf Weihnachtsbeleuchtung verzichten sollten, um Energie zu sparen.

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