1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Gefälschte Impfpässe in NRW: Polizei ermittelt in 3500 Fällen

Erstellt:

Mehrere Impfpässe liegen auf einem Tisch.
Vor allem im Dezember nahm die Zahl der gefälschten Impfpässe deutlich zu (Symbolbild). © C.Hardt/FutureImage/Imago

Corona-Pandemie: Das illegale Geschäft mit gefälschten Impfpässen in NRW boomt. Die Polizei ermittelt aktuell allein in Nordrhein-Westfalen in über 3500 Fällen.

Düsseldorf – Der Polizei in Nordrhein-Westfalen sind seit April vergangenen Jahres mehr als 3500 Verdachtsfälle gefälschter Impfpässe bekanntgeworden. Das hat das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt in Düsseldorf auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mitgeteilt.

Seit vergangenem September sei ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen erkennbar. Mit mehr als 1400 Fällen sei im Dezember der bisherige Höhepunkt bei den Fälschungsdelikten registriert worden.

Corona in NRW: Gefälschte Impfpässe – Handel über soziale Medien und Messengerdienste

Gefälschte Impfpässe während Corona-Pandemie

Die Meldungen über gefälschte Impfpässe in NRW haben vor allem in den vergangenen Wochen stark zugenommen. Kurz vor Weihnachten wurden in Krefeld Männer mit 63 gefälschten Impfausweisen von der Polizei gestoppt. Im Kreis Euskirchen fielen am 3. Januar in Apotheken mehrere gefälschte Impfpässe auf.

Der in Aussicht stehende Profit spreche ein Täterspektrum an, das zum Teil auch professionell agiere. Es seien Sachverhalte bekannt, die auf einen größer angelegten Handel mit gefälschten Zertifikate über soziale Medien und Messengerdienste schließen lassen. Bundesweit wird aktuell sogar in rund 12.000 Fällen gefälschter Impfpässe ermittelt. (bs/dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant