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Kontaktperson oder rote Corona-Warn-App: Was man jetzt wissen muss

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Von: Nina Büchs

In einem Raum warten Menschen, an der Tür hängt ein Schild für einen Corona-Schnelltest.
In vielen NRW-Städten klettern die Corona-Zahlen nach oben. Immer häufiger werden Menschen als Kontaktperson angegeben und lassen sich daraufhin testen. (Symbolbild) © Rupert Oberhäuser/Imago

In NRW sind die Corona-Zahlen wieder gestiegen. Die Wahrscheinlichkeit, enge Kontaktperson zu werden oder eine rote Corona-Warn-App zu haben, steigt. Ein Überblick, was man nun wissen muss.

Köln – Vor ein paar Tagen noch mit Freunden im Kino oder Restaurant gewesen und schon ist die Corona-Warn-App plötzlich rot. „Sie hatten Begegnungen mit erhöhtem Risiko“, ist dann in der App zu lesen. Was aber sollten Betroffene in diesem Fall tun? Müssen sie sich testen lassen? Und gilt eine Quarantänepflicht? Ein Überblick, was Menschen in NRW mit roter Corona-Warn-App oder Personen, die als enge Kontaktperson eines Infizierten angegeben werden, wissen müssen.

Corona in NRW: So muss man sich verhalten, wenn die Corona-Warn-App plötzlich rot ist

Die gute Nachricht zuerst: Denn wer eine rote Corona-Warn-App hat, muss nicht gleich hysterisch werden. Eine rote Warnung heißt nämlich nicht automatisch, dass man sich mit COVID-19 infiziert hat. Die Warnung deutet lediglich auf ein erhöhtes Ansteckungsrisiko hin, wenn man in den vergangenen 14 Tagen mindestens eine Begegnung mit einer später positiv getesteten Person hatte. Die App kann jedoch nicht unterscheiden, ob der Kontakt im Freien oder in den Innenräumen stattgefunden hat. Zudem weiß die App nicht, ob man eine FFP2-Maske getragen hat, geimpft, geboostert oder genesen ist.

Sollte die App plötzlich rot sein, sollten Betroffene sich wie folgt verhalten:

Kontakt mit Infizierten: Wann gilt in NRW eine Quarantäne-Pflicht? Welche Ausnahmen gibt es?

Laut der neuen Corona-Schutzverordnung NRW gelten bestimmte Quarantäne-Regeln für Personen, die als enger Kontakt von Infizierten angegeben wurden. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

Coronavirus NRW: Zahlen steigen rasant – Corona-Hotspots in Wuppertal, Leverkusen, Solingen und Krefeld

Fest steht: In ganz Nordrhein-Westfalen steigen aktuell die Infektionszahlen enorm an. Das man sich bei anderen Infizierten mit dem Coronavirus infiziert ist aufgrund der ansteigenden Zahlen also umso wahrscheinlicher. Landesweit liegt die Inzidenz bei über 500 – in einigen Städten wurde auch die 800er-Marke überschritten. Großer Hotspot ist aktuell aber die Stadt Wuppertal, dort hat das RKI eine Inzidenz von 953,5 gemeldet (Stand: 18. Januar 2022). Aber auch die Städte Leverkusen, Solingen und Krefeld sind vorne mit dabei. Ein Überblick über die aktuell größten Corona-Hotspots in NRW:

StadtInzidenz (Stand: 18. Januar 2022)
Wuppertal953,5
Leverkusen867,6
Krefeld838
Solingen825
Dortmund762,5
Herne713,0

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