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Corona NRW: Laumann für schnellen Start der Auffrischungsimpfungen

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NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann spricht bei einer Pressekonferenz.
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sprach sich für einen schnell Start der Auffrischungsimpfungen aus. (Archivbild) © Marcel Kusch/dpa

Nachdem im Frühjahr viele Menschen gegen das Coronavirus geimpft wurden, stehen nun Auffrischungsimpfungen an – schon ganz bald, wie Karl-Josef Laumann erklärte.

Düsseldorf – Die Corona-Auffrischungsimpfungen in Nordrhein-Westfalen sollen rasch beginnen. Das sagte Gesundheitsminister Karl Josef-Laumann (CDU) am Dienstag in Düsseldorf. In den Pflegeeinrichtungen und bei den Menschen über 80 Jahren sollten die Auffrischungsimpfungen praktisch ab sofort über Hausärzte erfolgen, wenn die Zweitimpfung sechs Monate zurückliegt. Auch die Menschen, die zuhause gepflegt werden, sollen von den Hausärzten die Auffrischungsimpfungen bekommen.

Corona in NRW: Impfzentren sollen Ende September schließen

Auffrischungsimpfungen für Menschen, die mit Vektor-Impfstoffen wie Astrazeneca oder Johnson & Johnson geimpft wurden, sollen frühestens sechs Monate nach der Zweit- bzw. Einfachimpfung stattfinden. Das ist bei Astrazeneca frühestens ab Ende Oktober der Fall. Das Ministerium korrigierte damit Aussagen Laumanns, der zuvor September als Startzeitpunkt genannt hatte.

Dies betrifft besonders auch die rund 460.000 Menschen, die Ostern mit Astrazeneca geimpft wurden und nun zum Jahreswechsel ihre Auffrischungsimpfung bekommen könnten. Damit kommen für diese Zielgruppe die Impfzentren nicht mehr in Frage, da diese Ende September schließen. Die Menschen könnten sich an die niedergelassenen Ärzte wenden und sollten mit Moderna oder Biontech geimpft werden.

Corona in NRW: Auffrischungsimpfungen auch bei Jüngeren zu erwarten

Auch bei den Menschen, die jünger als 80 Jahre sind, seien Auffrischungsimpfungen zu erwarten, ähnlich wie bei der Grippe-Impfung, sagte der Aachener Intensivmediziner Gernot Marx, der auch Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin ist. Es gebe aber derzeit noch keine medizinischen Aussagen zu der Frage des Zeitpunkts. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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