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Corona in NRW: Städte wie Köln und Düsseldorf verschärfen Regeln – der große Überblick

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Ein Schild weist am Rheinufer in Düsseldorf auf die Maskenpflicht hin
Ein Schild weist am Rheinufer in Düsseldorf auf die Maskenpflicht hin. Ab Freitag (26. Februar) verschärft die Stadt die Corona-Regeln. © Federico Gambarini

Viele Menschen, kein Abstand: Nach dem Massen-Andrang am Wochenende verschärfen etliche NRW-Städte ihre Corona-Regeln. Kontrollen sollen die Einhaltung sicherstellen.

Düsseldorf – Nach dem Andrang von Menschenmassen auf Ausflugsziele am vergangenen Wochenende ziehen mehrere Städte in Nordrhein-Westfalen die Corona-Schraube an. Zudem sind mehr Kontrollen angekündigt.

Strengere Corona-Regeln: Verweilverbot in Düsseldorf, Maskenpflicht in Parks in Dortmund

Düsseldorf hat ein „Verweilverbot“ für die Düsseldorfer Altstadt und das nahe Rheinufer an den kommenden Wochenenden bis zum 14. März verhängt. Damit ist es fast den ganzen Tag über verboten, in dem Bereich länger stehen zu bleiben, sich hinzusetzen oder auf eine Wiese zu legen. Außerdem gilt an den Wochenenden eine erweiterte Maskenpflicht, die am heutigen Freitag (26. Februar) ab 15 Uhr in Kraft tritt. Der Ordnungsdienst will das Einhalten der verschärften Regeln kontrollieren. Am vergangenen Wochenende waren Zehntausende auch aus dem Umland ins Zentrum von Düsseldorf geströmt.

Dortmund weitet die Maskenpflicht im Stadtgebiet aus. Nicht nur am Phoenix-See, wo an warmen Tagen zuletzt viele Menschen unterwegs waren, sondern auch in mehreren Parks gilt ab Samstag an Wochenenden und Feiertagen zwischen 12 und 18 Uhr auf den Wegen eine Maskenpflicht. Die Ausbreitung der britischen Corona-Variante schreitet auch in Dortmund voran. Zugleich appellierte die Stadt, Hotspots zu meiden und stattdessen zum Beispiel einen städtischen Wald zu besuchen. „Auch die Friedhöfe werden heute von Spaziergängern zunehmend als Orte der Erholung genutzt“, erklärte die Stadt. Naturschützer loben Friedhöfe schon längst als grüne Oasen.

Strengere Corona-Regeln in Köln: Stadt setzt auf Fahrrad-Rikschas und kostenlose OP-Masken

Auch Köln verschärft die Corona-Regeln und setzt auf mehr Maske: Dort gilt in mehreren Parks freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 22 Uhr eine Maskenpflicht. Um darüber zu informieren, schickt die Stadt Köln Fahrrad-Rikschas los, die die bei Bedarf sogar kostenlose OP-Masken verteilen. Wo Maskenpflicht gilt, darf die Bedeckung auch zum Rauchen nicht abgenommen werden. Beim Essen und Trinken im Stehen oder Sitzen ist das aber erlaubt.

Im Siebengebirge, wo schon zu Nicht-Coronazeiten die Parkplätze an Wochenenden randvoll sind, will die Stadt Königswinter die Lage genau beobachten. Voriges Wochenende hatte es Knöllchen für Falschparker gehagelt.

Massen-Andrang am Wochenende: Bonn und Aachen setzen trotzdem auf Vernunft

Bonn ist gegen Absperrungen und Einschränkungen. Dadurch würde nur ein Verdrängungseffekt entstehen. In den noch zugänglichen Gebieten wären dann noch mehr Menschen unterwegs, erklärte die Stadt.  Im Großen und Ganzen „halten sich die Leute recht gut an die Corona-Bestimmungen“ sagte ein Polizeisprecher zum Einsatz am vergangenen Wochenende.

Kontrolliert wird weiter an beliebten Ausflugszielen. In der Rheinaue, dem Park am Rand des früheren Regierungsviertels, und am Rheinufer sei es zuletzt zwar voll gewesen, aber die Ausflügler hätten Abstand gehalten. „Im Zweifel Maske tragen“, riet die Stadt.

Auch Aachen erteilte Sperrungen eine Absage. Dies geschehe „in der Hoffnung“, dass die bestehenden Regeln der Coronaschutzverordnung von den Bürgern eigenverantwortlich eingehalten würden, teilte die Stadt mit. Am vergangenen Wochenende hatte der Ordnungsdienst an vielen Stellen Verstöße gegen das Abstandsgebot festgestellt. Ein beliebtes Ausflugsziel: der Aachener Weiher. (dpa/lys)

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