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Corona in NRW: Krankenhäuser kauften 2020 fast doppelt so viele Beatmungsgeräte wie im Vorjahr

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Ein Lungenfacharzt zieht ein Beatmungsgerät durch einen Gang im Krankenhaus.
Beatmungsgeräte wie dieses wurden während der Corona-Pandemie vermehrt importiert. © Christophe Gateau/dpa

Der Verkauf von Beatmungsgeräten ist während der Corona-Pandemie stark angezogen. Wie das Landesstatistikamt in NRW mitteilte, haben sich die Importe 2020 fast verdoppelt.

Düsseldorf – In der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Beatmungsgeräten deutlich gestiegen. Die Importe solcher Geräte habe sich 2020 auf rund 73 Millionen Euro fast verdoppelt (plus 88 Prozent), wie das Landesstatistikamt am Montag in Düsseldorf mitteilte.

Corona in NRW: Die meisten Beatmungsgeräte kommen aus China

Zugleich kletterte der Exportwert bei dieser Ware um 40 Prozent auf 174 Millionen Euro. Viele Beatmungsgeräte kamen aus China, starke Exportländer wiederum waren Großbritannien und Italien. Einen Grund für die Zuwächse nannte das Statistikamt wie üblich nicht, er liegt aber auf der Hand: In Erwartung von Corona-Patienten bestellten Krankenhäuser mehr Beatmungsgeräte.

Währenddessen bleibt die Lage auf den Intensivstationen in Deutschland angespannt. Nach wochenlangen Rückgängen der Corona-Patientenzahlen stagnierten sie zuletzt wieder. (bs/dpa/lnw)

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