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Corona in NRW: Land verlängert Lager für Impfstoff-Notreserve bis April

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Mehrere Dosen Impfstoff liegen in einer Schale.
Das Land NRW hat das Lager für die Impfstoff-Notreserve verlängert (Symbolbild). © Marius Becker/dpa

Das Lager für die Corona-Impfstoff-Notreserve wird in NRW bis April verlängert. Es sollen rund 650.000 Biontech-Dosen eintreffen. Lokal gibt es vereinzelt Engpässe.

Köln/Düsseldorf – Das Land NRW will sein Lager für die Impfstoff-Notreserve bis ins Frühjahr verlängern. Die ursprünglichen Verträge laufen nur bis Ende des Jahres, wie es in einem Bericht an den Landtag heißt. Am Freitag (10. Dezember) sollen laut Gesundheitsministerium 650.000 Dosen Biontech eintreffen, um die Notreserve aufzufüllen.

Grundsätzlich werden die niedergelassenen Ärzte und die kommunalen Impfstellen vom Bund über Arzneimittelgroßhändler und Apotheken beliefert. „Insbesondere aufgrund der hohen Nachfrage nach Impfstoffen treten lokal immer mal wieder vereinzelt Engpässe auf“, so ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Daher gebe es das landeseigene Lager – wo Sonderlieferungen des Bundes ankommen. Der Ort des Lagers ist aus Sicherheitsgründen geheim.

Corona in NRW: Lager für Impfstoff-Notreserve verlängert

Die letzte Biontech-Sonderlieferung – 290.000 Dosen – wurde laut Ministerium bereits vollständig den Kreisen und kreisfreien Städten zur Verfügung gestellt. Vergangene Woche seien noch mal 150.000 Moderna-Dosen für Booster-Impfungen gekommen, von denen noch knapp 140.000 Dosen auf Lager sind. Nun kommen noch die 650.000 Dosen Biontech dazu, die vor allem für Booster-Impfungen an die Kommunen verteilt werden können.

Der Betrieb des Impfstoff-Lagers kostet das Land pro Monat zwei Millionen Euro, so das Finanzministerium. Bis April wären damit zusätzliche acht Millionen Euro nötig. (jaw/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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