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NRW-Landtag plant Gedenkstunde für Corona-Opfer

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Eine Sitzung im NRW-Landtag.
Im NRW-Landtag soll es vor der Plenarsitzung am 30. Juni eine Gedenkstunde für die Opfer der Corona-Pandemie geben (Symbolbild). © Federico Gambarini/dpa

Der Landtag in NRW plant eine Gedenkstunde für die Opfer der Corona-Pandemie. Sie soll am 30. Juni mit Gästen aus dem Gesundheitswesen stattfinden.

Düsseldorf – Vor der Plenarsitzung des Landtags am 30. Juni wird es eine zentrale Gedenkstunde des Landes für die Opfer der Corona-Pandemie geben. Nach Angaben eines Sprechers sollen Landtagspräsident André Kuper, Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und eine Krankenhausseelsorgerin sprechen. Für die Verstorbenen werden Kerzen angezündet. Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger und Helfer sollen als Gäste anwesend sein.

„Eine solche Situation hat unser Land in 75 Jahren noch nicht aushalten müssen“, sagte Kuper am Dienstag dem WDR. Jeder sei „von der Pandemie und den Corona-Maßnahmen unmittelbar betroffen. Daher habe er – auch auf Anregung der Landtagsfraktionen – die Idee der Gedenkstunde aufgegriffen“, so Kuper gegenüber dem WDR.

Landtag NRW: Gedenkstunde für Corona-Opfer und Ausblick auf „normaleres Leben“

Die Gedenkstunde am 30. Juni fällt auf das bisher geplante Ende der „Bundes-Notbremse“. Schwerpunkte der Veranstaltung sollen laut Landtag „der Rückblick im Gedenken an die Opfer und der Ausblick auf eine Perspektive zur Rückkehr in ein normaleres Leben, wie wir es noch vor 15 Monaten kannten“ sein. Dazu wird es auch Filmsequenzen geben. (dpa/lnw)

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