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Corona in NRW: Mobile Impfteams sollen an Kitas und Schulen impfen

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Hochgestellte Stühle stehen an der Gesamtschule der Stadt Warendorf in einem leeren Klassenzimmer.
In vielen Schulen in NRW findet weiterhin nur Distanzunterricht statt. © Guido Kirchner/dpa

Die NRW-SPD fordert mobile Impfteams in Schulen und Kitas, sobald der Corona-Impfstoff von Biontech für Kinder und Jugendliche zugelassen wird. Das soll Haus- und Kinderärzte entlasten.

Düsseldorf – Die SPD im Landtag in Düsseldorf fordert mobile Impfteams in Schulen und Kitas, sobald das Biontech-Vakzin für Kinder und Jugendliche zugelassen ist. Laut einem Positionspapier der SPD-Fraktion, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, sollen die Schulen und Kitas zwar bei den Eltern nachhaken, dennoch bleibe die Impfung ein freiwilliges Angebot.

„Wir müssen (...) Familien und ihre Bedürfnisse konsequenter in den Vordergrund der Pandemiebekämpfung rücken“, heißt es in dem SPD-Papier. Gleichzeitig sei das Thema Impfen von Kindern für viele Eltern besonders sensibel – weshalb Aufklärung besonders wichtig sei.

Corona in NRW: SPD fordert Impfstrategie für Kinder und Jugendliche

Weil das dezentrale Impfen über Haus- oder Kinderärzte vermutlich nicht ausreiche und die Verteilung in einer Schulklasse ungleich wäre, setzt die Fraktion auf Einladungen in Impfzentren und mobile Impfteams. Die könnten – bei entsprechender Zulassung des Impfstoffs für Kinder über zwölf – nach Ansicht der SPD schon im Juni aktiv werden. Die Landesregierung solle daher „zeitnah mit der Planung einer Kinder- und Jugend-Impfstrategie in der skizzierten Weise beginnen und diese bis Ende Mai abgeschlossen haben“.

Aufgrund der Bundes-Notbremse befinden sich viele Schülerinnen und Schüler in NRW weiterhin im Distanzunterricht. Erst bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 165 in den Kreisen oder kreisfreien Städten darf wieder in den Präsenzunterricht gewechselt werden. (dpa/lnw)

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