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Modellprojekte für Corona-Lockerungen in NRW: 46 Kommunen bewerben sich beim Land

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Coronavirus  Erfurt
Einige wenige Kommunen in NRW sollen an Modellprojekten teilnehmen. 46 haben sich beworben (Symbolbild). © Martin Schutt/dpa

Nur ein kleiner Kreis aus 46 zur Wahl stehenden Kommunen darf nach Ostern bei den geplanten Modellprojekten mitmachen.

Düsseldorf – Das Interesse der nordrhein-westfälischen Kommunen an Modellprojekten zur Öffnung des gesellschaftlichen Lebens mit strengen Schutz- und Testkonzepten ist groß. Insgesamt 46 Kommunen – 26 Kreise und 20 Städte – haben Konzepte für das digitale Pandemiemanagement eingereicht, wie NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Donnerstag mitteilte.

„Die gute Beteiligung zeigt, dass viele Kommunen ihre digitalen Kompetenzen nutzen wollen, um den Bürgerinnen und Bürgern kulturelle, soziale und wirtschaftliche Aktivitäten pandemiesicher und verantwortlich zu ermöglichen“, sagte der FDP-Politiker.

Modellprojekte: Sechs bis acht Kommunen in NRW dürfen mitmachen

Ziel des Landes ist es, innovative Wege des pandemiesicheren Betriebs klar abgrenzbarer Bereiche zu erproben. Das können unter anderem Sport-, Jugend- und Freizeiteinrichtungen sein, Bühnen und andere Kulturstätten oder Einkaufszentren und Außengastronomie. Besonderes Gewicht liegt auf der digitalen Unterstützung in den Bereichen Kontaktnachverfolgung, Impfung und Testung. Das Land wird hierzu nach Ostern sechs bis acht Kommunen auswählen. Unter anderem bewirbt sich Köln als größte NRW-Stadt als Modellkommune.

Nach dem Bund-Länder-Beschluss vom 22. März 2021 können die Länder in ausgewählten Regionen unter strengen Bedingungen zeitlich befristete Modellprojekte für einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens genehmigen, um Möglichkeiten für die verantwortungsvolle Aufhebung von Beschränkungen zu untersuchen. (dpa/lnw)

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