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Corona-Regel ändert sich: Mehr Zuschauer erlaubt – Stadion und Veranstaltungen

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Die Mannschaft des 1. FC Köln steht vor der Südkurve im RheinEnergie-Stadion.
Schon bald könnten mehr Fans ihren 1. FC Köln im RheinEnergie-Stadion anfeuern. © Sven Simon/Imago

Wesentlich mehr Menschen dürfen wieder in Fußballstadion oder zu Veranstaltungen. Die neue Corona-Regel gilt ab 3. Februar.

Update vom 2. Februar, 22 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sind künftig wieder überregionale Großveranstaltungen im Freien mit bis zu 10.000 Menschen bei einer maximalen Auslastung von 50 Prozent erlaubt. Die Landesregierung hat die Coronaschutzverordnung des Landes entsprechend angepasst. Wie das Gesundheitsministerium am Mittwochabend in Düsseldorf mitteilte, setzt die Landesregierung damit den zuvor gefassten Beschluss der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder um. Die neue Regelung gilt schon ab Donnerstag (3. Februar).

Änderung Corona-Regel: Mehr Menschen im Stadion erlaubt

Neben den schon vorher zulässigen Veranstaltungen mit bis zu 750 Personen kann bei überregionalen Großveranstaltungen die Zuschauerkapazität nun entsprechend ausgeweitet werden. Bei Veranstaltungen in Innenräumen gilt dabei eine maximale Auslastung von 30 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, jedoch mit nicht mehr als insgesamt 4000 Zuschauern. Bei Veranstaltungen im Freien liegt die zulässige Auslastung bei maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, jedoch nicht mehr als insgesamt 10.000 Zuschauern. Dabei gilt dann grundsätzlich die 2G+-Regelung sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in allen Bereichen.

„Es ist gut, dass die Bundesländer sich auf ein einheitliches Vorgehen verständigt haben“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). „Damit insbesondere die Vereine schnell Planungssicherheit haben, setzen wir die neuen Regelungen unverzüglich in Nordrhein-Westfalen um.“

Mehr Zuschauer erlaubt: 1. FC Köln begrüßt Entscheidung

Der 1. FC Köln zeigte sich erfreut und kündigte an, seine Klage gegen das Zuschauerverbot nun zurückzuziehen. „Wir begrüßen, dass die politischen Entscheidungsträger in Nordrhein-Westfalen schnell auf unsere Kritik reagiert haben und in Gesprächen mit uns unseren Argumenten für Lockerungen folgen konnten“, sagte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. „Wir hoffen nun, dass diese Beschränkung auf 10.000 Fans der Ausgangspunkt einer dynamischen Entwicklung in den kommenden Wochen ist. Aufgrund dessen hat sich der eingereichte Eilantrag beim OVG Münster für den Moment erledigt.“

Mehr Zuschauer in Stadien und Hallen erlaubt – im Freien sogar bis zu 10.000

Erstmeldung vom 2. Februar: Berlin – Gute Nachrichten für Fußball-Fans und Konzertgänger: Nach einem Beschluss der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien dürfen deutschlandweit die Stadien und Hallen wieder mit mehr Zuschauern gefüllt werden. Bei überregionalen Großveranstaltungen im Freien dürfen bei einer maximalen Auslastung von 50 Prozent bis zu 10.000 Menschen dabei sein.

In Innenräumen liegt die zulässige Auslastung „bei maximal 30 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, jedoch nicht mehr als insgesamt 4000 Zuschauenden“, heißt es in dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschluss vom Mittwoch. Heißt auch: Bald dürfen wieder mehr Fans den 1. FC Köln im RheinEnergie-Stadion anfeuern oder Konzerte in der Lanxess Arena in Köln besuchen.

Corona-Änderung: Mehr Zuschauer in Stadien und Hallen erlaubt

Mehr Zuschauer in Stadien und Hallen: Ab wann gilt die Änderung?

Der Beschluss ist für die Bundesländer bindend. Allerdings gilt die Regelung der Zuschauer-Zahlen nicht sofort. Die Änderung muss jeweils noch in die Corona-Verordnungen der Bundesländer übernommen werden. In NRW sollen die neuen Regeln nach Angaben aus Regierungskreisen aber noch am Mittwoch umgesetzt werden, es gilt dann die 2G-plus-Regel und Maskenpflicht. In Nordrhein-Westfalen, wo nur 750 Fans zugelassen waren, zogen die Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, 1. FC Köln und Arminia Bielefeld deshalb vor Gericht.

Bund und Länder hatten in der vergangenen Corona-Konferenz am 24. Januar beschlossen, dass bis zum 9. Februar einheitliche Regeln vereinbart werden sollen. In der Folge wurde allerdings beispielsweise in Bayern bereits die Zulassung von bis zu 10.000 Menschen (maximal 25 Prozent der Gesamtkapazität) erlaubt. Auch in weiteren Bundesländern unterscheiden sich die Regeln noch teils deutlich. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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