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2G+ auch in Gastronomie: Welche Corona-Regeln ab 13. Januar in NRW gelten

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Von: Melissa Ludstock, Oliver Schmitz

Auf einem Schild am Eingang eines Kaufhauses ist „Eingang Impfnachweis“ zu lesen.
Aus 2G wird in NRW 2G+ in der Gastronomie – doch es gibt eine Ausnahme. (Symbolbild) © Oliver Berg/dpa

In NRW gelten ab Donnerstag (13. Januar) neue Corona-Regeln. Beim Sport, im Fitnessstudio und im Restaurant gilt dann 2G+. Doch es gibt eine Ausnahme.

Köln/Düsseldorf – Jetzt ist klar, wie Nordrhein-Westfalen die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) aus der vergangenen Woche umsetzen wird. Die Landesregierung hat eine neue Corona-Schutzverordnung erlassen, die ab Donnerstag, 13. Januar 2022, gelten soll. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann stellte die neuen Corona-Regeln am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf vor.

Die wichtigste Änderung: In einigen Bereichen gilt dann 2G-plus – Geimpfte und Genesene müssen zusätzlich einen negativen Corona-Test vorlegen. Es gibt aber eine Ausnahme.

Corona-Regeln für NRW im Überblick – 2G+ ab 13. Januar

NRW: Neue Corona-Regeln – wo 2G+ gilt

Corona-Regeln in NRW: Wann gilt eine Ausnahme der 2G+-Regel?

Wer bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten hat, muss ab dem 13. Januar keinen Corona-Test vorlegen. Weder in der Gastronomie, noch beim Sport. Nach der letzten Änderung der Corona-Regeln in NRW hatten alle Geimpfte und Genesene zum Beispiel in Fitnessstudios noch zusätzlich ein negatives Testergebnis vorzeigen müssen. Es gibt aber noch eine weitere Ausnahme. Auch jeder, der zweimal geimpft ist, sich dennoch mit Corona infiziert hat und davon nun wieder genesen ist, muss ebenfalls keinen zusätzlichen Test vorlegen.

Corona-Regeln in NRW: Selbsttest können als Nachweis dienen

Unter Aufsicht von geschultem Personal vor Ort können auch Corona-Selbsttests als Testnachweis akzeptiert werden. Diesen müssen von den Personen selbst mitgebracht werden. Dies gilt an allen Orten, an denen ein Test für den Zugang nötig ist (also bei 3G und bei 2G+). Zum Beispiel beim Eintritt eines Fitnessstudios unter der Aufsicht des Empfangspersonals oder bei der Sportausübung unter der Aufsicht des Trainers/Übungsleiters.

Der Selbsttest berechtigt aber ausschließlich zum Zutritt zum jeweiligen Ort, an dem die Testung beaufsichtigt wurde. Die Aufsichtspersonen können keinen Testnachweis ausstellen, mit dem auch andere Einrichtungen besucht werden könnten. Das geht weiterhin nur bei offiziellen Teststellen. Ob und in welcher Form eine Testung vor Ort angeboten wird, entscheidet der jeweilige Betreiber der Einrichtung.

Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, äußert sich in der Staatskanzlei zur Anpassung der Corona-Schutzverordnung.
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte die neuen Corona-Regeln am Dienstag (11. Januar) vorgestellt. © Rolf Vennenbernd/dpa

Corona-Regeln: Wo in NRW die Maskenpflicht gelten kann

Zukünftig soll die Maskenpflicht unter bestimmten Umständen auch wieder in Außenbereichen gelten. Nach Ministeriumsangaben werden die Ausnahmen von der Maskenpflicht reduziert und die Verpflichtung zum Tragen von medizinischen Masken ausgeweitet.

Dies betreffe insbesondere die Wiedereinführung der Maskenpflicht in Warteschlangen im Freien und bei Veranstaltungen und Versammlungen, sofern für sie keine 3G- (geimpft, genesen oder getestet) oder 2G-Zugangsregelung (geimpft oder genesen) gelte.

Corona-Regen NRW: Obergrenze für alle Großveranstaltungen wie Fußball-Spiele

Für alle überregionalen Veranstaltungen wird eine einheitliche Obergrenze von maximal 750 Zuschauern eingeführt. Das werde dann auch für Fußballstadien wirksam, erklärte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. „Wir brauchen eine Regelung, die vor Gericht standhält“, sagte er. Daher gebe es nun eine Vereinheitlichung für alle Großveranstaltungen.

Corona-Regeln NRW: Laumann nennt weitere Änderunge ab 13. Januar

Corona-Regeln: NRW schiebt Quarantäne-Verkürzung auf

Bei der geplanten Verkürzung von Quarantäne und Isolation nach Corona-Infektionen will das Land Nordrhein-Westfalen die neuen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) abwarten. Das sei nur eine Frage von Tagen, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Bis Anfang der nächsten Woche ist nach Angaben des Landesministeriums mit der Anpassung der RKI-Empfehlungen zum Kontaktpersonenmanagement zu rechnen. Hierdurch würden unter anderem im Bereich Quarantäne bundeseinheitliche Maßstäbe zum Umgang mit geimpften, genesenen und geboosterten Personen gesetzt. Die Anpassung der Test- und Quarantäneverordnung des Landes NRW erfolge dann im Anschluss. (mlu/os mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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