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Corona in NRW: FFP2-Maskenpflicht auch in NRW? Gesundheitsminister Laumann: „Schützt Menschen auch besser“

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Von: Jana Wehmann

Gesundheitsminister Laumann
Gesundheitsminister Laumann informiert über den Impfstart. © Federico Gambarini/dpa

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann informiert über die aktuelle Lage der Corona-Virus Pandemie in NRW. Er betont, dass die Zahl der Infizierten in NRW zu hoch sei.

Update: 11:00 Uhr: Auf Nachfrage geht Sandra Postel auf die Erkrankungen in der Pflege ein. Prozentual seien rund zehn Prozent den Pflegenden mit dem Coronavirus infiziert.

Corona-Maßnahmen: „Die Zahlen in NRW sind einfach zu hoch“, so Laumann

Update, 10:56 Uhr: Obwohl die Zahlen der Covid-19 positiven Menschen sinken, wird auf Bundesebene darüber beraten, ob die Maßnahmen verschärft werden. Damit die Maßnahmen von den Bürgern akzeptiert werden, müssen sie durchdacht und gut begründet werden, betont Laumann.

„Ich halte es für eine vernünftige Debatte über Heimarbeit zu sprechen. Dadurch werden die Kontakte weiter reduziert“, sagt Laumann. Denn die Situation sei immer noch kritisch: „Die Zahlen in NRW sind einfach noch zu hoch“, so Laumann.

Update, 10:53 Uhr: Laumann wird sich nach der Pressekonferenz über die Corona-Mutation austauschen.

Über die Nutzung von FFP2-Masken müsse auf Bundesebene diskutiert werden. „Die FFP2-Masken sind klar besser als die Alltagsmasken. Denn diese schützen die Menschen besser“, sagt Laumann. Dennoch liege die Entscheidung auf Bundesebene, wo und ob es eine FFP2-Pflicht geben könnte.

Bevor eine Pflicht beschlossen werde, FFP2-Masken in bestimmten Bereichen zu tragen, müsse aber klar sein, ob sie auch in ausreichenden Mengen zur Verfügung stünden. „Da gibt es unterschiedliche Nachrichten“, gab Laumann zu Bedenken. Schließlich müssten die Masken alle paar Stunden gewechselt werden. Es dürfe nicht zu einem Engpass in medizinischen Bereichen kommen oder dort, wo FFP2-Masken aus Arbeitsschutz-Gründen notwendig seien, mahnte Laumann.

Corona-Virus in Schulen: Kontaktreduzierung bleibt sinnvoll

Update, 10:48 Uhr: Dr. Hans-Albert Gehle betont, es sei nicht bewiesen, dass Kinder das Virus nicht übertragen. Daher gilt: „Jegliche Form der Kontaktreduzierung ist und bleibt der richtige Weg“, sagt Gehle.

Update, 10:47 Uhr: Wann zum Präsenzunterricht zurückgekehrt werden könne, beantwortet Gesundheitsminister Laumann nicht. Es müsse die Bewertung der aktuellen im Zusammenhang mit dem mutierten Virus abgewartet werden.

Update, 10:42 Uhr: Wann eine Zulassung des Impfstoffes von Astra-Zeneca kommen werde, sei noch nicht bekannt, betont Laumann auf Nachfrage.

Engpass bei Corona-Impfstoff: Laumann geht kein Risiko bei Impfungen ein

Update, 10:38 Uhr: Die gedrosselte Impfstoff-Lieferung vom Hersteller Biontech, die vor allem den Februar betrifft, habe bisher noch unbekannte Folgen, so Laumann. Klar sei: Das Impftempo könne gedrosselt werden, wenn kein Impfstoff nachgeliefert werden würden.

„Ich werde kein Risiko eingehen“, sagt Gesundheitsminister Laumann und ergänzt: „Da bin ich sehr konservativ eingestellt.“ Für den Gesundheitsminister steht fest: „Wenn wir weniger Impfstoff kriegen, verlangsamt das den Impfprozess.“

Update, 10:34 Uhr: Nachdem bekannt wurde, dass der Biontech-Impfstoff auch länger transportiert werden könne, werde nun überlegt, ob die Impfungen auch in Apotheken bereitliegen können, so der Gesundheitsminister. „Wir können schauen, ob wir neue Wege gehen können. Die Nachricht am Samstag war eine sehr erfreuliche“, sagt Laumann über die Transportmöglichkeiten des Biontech-Impfstoffes.

Impfzentren in den Startlöchern: Priorisierung der Corona-Impfung durch den Bund

Update, 10:31 Uhr: „Ich bin heil froh, wenn wir mit den Impfungen in den Altenheimen durch sind“, sagt Laumann zum Impf-Vorgehen.

Update, 10:29 Uhr: Gesundheitsminister Laumann geht auf Nachfrage auf die Priorisierung der Impfungen ein. Er sagt deutlich: „Wir halten uns an die Verordnung des Bundes.“ Daher liege der große Fokus zunächst auf den über 80-Jährigen, so Laumann.

Update, 10:23 Uhr: Pflegende wurden über Impfstoff zu Beginn teils fehlinformiert, so Postel.

Auch Dr. Hans-Albert Gehle geht auf Nachfrage auf die Sorgen der Ärzteschaft ein. Denn Informationen über die Impfung seien zu Beginn in falschen Zusammenhang gesetzt worden. Gehle betont, dass es auch in der Ärzteschaft Impfgegner geben würde.

Corona-Krise: Sandra Postel appelliert Pflegende, sich impfen zu lassen

Update, 10:20 Uhr: „Lasst Euch impfen, liebe Kollegen“, sagt Sandra Postel. Eine gute und sachliche Aufklärung über die Impfung sei auch für die Pflegenden besonders wichtig.

Update, 10:18 Uhr: Sandra Postel betont, dass es über 5.600 mehr Sterbefälle als sonst geben würde. Daher sei die Sterbebegleitung aktuell sehr groß und besonders belastend für das Personal. „Es müssen andere Wege gefunden werden, um Menschen gut zu begleiten“, sagt Postel weiter.

Auch unter den Beschäftigten im Gesundheitswesen seien viele Menschen, die am Corona-Virus erkrankt oder sogar verstorben seien. Dennoch sei die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme nach wie vor sehr groß, so Postel. „Ohne uns bricht das System zusammen“, sagt Postel. Umso wichtiger sei es für die Branche, mit entscheiden zu können.

Die Impfbereitschaft, die laut einer Blitzumfrage im Dezember nur bei 50 Prozent unter den Pflegenden lag, sei nun bei 80 Prozent, so Postel.

Corona-Impfung: In Krankenhäusern gebe es eine Bereitschaft von 90 Prozent

Update, 10:15 Uhr: Sandra Postel, Vorsitzende des Errichtungsausschusses der Pflegekammer NRW, übernimmt das Wort. Die aktuelle Lage sei belastend, dennoch zeigen die Pflegenden eine große Bereitschaft.

Politische Wahrnehmung der Pflegenden sei sehr stimmungsbezogen, so Postel.

Update, 10:11 Uhr: ÄKWL-Präsident Gehle betont, dass die Impfung generell eine gute Nachricht sei, auch für die Menschen, die nicht erkrankt seien und sich nicht impfen lassen wollen würden. Denn so können sie auch wieder ins Krankenhaus kommen.

Update, 10:10 Uhr: Nach Gesundheitsminister Laumann übernimmt Dr. Hans-Albert Gehle, Präsidenten der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), das Wort. Er sagt, dass es in den Krankenhäusern eine Impfbereitschaft von rund 90 Prozent geben würde. Dennoch sei die Lage in den Krankenhäusern angespannt und es werde am Limit gearbeitet.

Update, 10:07 Uhr: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann informiert, dass in den kommenden Wochen die Alten- und Pflegeheime die zweite Impfung bekommen werden. Die Schnelligkeit der Impfung hänge von der Lieferung des Impfstoffes ab.

Das Impf-Interesse in den Altenheimen sei groß, so der Gesundheitsminister. Karl-Josef Laumann zeigt sich mit dem hohen Interesse zufrieden.

Coronavirus in NRW: Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zur aktuellen Situation

Erstmeldung vom 18. Januar, 09:45 Uhr

Düsseldorf – Anlässlich des Impftstarts in NRW informiert der Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann über die aktuelle Lage. Er gibt weiterführende Informationen zum bisherigen Verlauf der Corona-Schutzimpfungen und dem Impfbeginn in den Krankenhäusern.

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