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Corona-Schnelltests sind an über 2.000 Stellen in NRW möglich – weitere folgen

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Von: Nina Büchs

Ein Corona-Schnelltest in einer Apotheke
In NRW sollen sich Bürger per kostenlosem Schnelltests nun auch in manchen Apotheken und Arztpraxen testen lassen. (Symbolbild). © Oliver Berg/dpa

Die kostenlosen Schnelltests, auch Bürgertest genannt, sind nun bei 2.000 Teststellen in NRW möglich. Einmal pro Woche dürfen Bürger sich nun kostenlos gegen Corona testen lassen.

Düsseldorf – Die Inzidenz in NRW steigt weiter, in vielen Städten, wie auch in Köln liegt sie bereits über 100. Um eine dritte Welle zu vermeiden, ist das Testen umso wichtiger. Inzwischen sind die kostenlosen Corona-Schnelltests in Nordrhein-Westfalen an deutlich über 2000 Teststellen möglich. Diese Größenordnung nannte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtages. Dabei war von einer sehr großen Dynamik beim Aufbau der Testinfrastruktur die Rede. Die sogenannten Bürgertests sollen möglichst auch im ländlichen Bereich offeriert werden. Deshalb können Anbieter der Schnelltests 1000 Euro einmaligen Einrichtungszuschuss für den erforderlichen Aufbau von kleinen Teststellen beispielsweise auch in Dörfern bekommen.

Apotheken, Testzentren, Arztpraxen: Hier soll es die kostenlosen Schnelltests in NRW geben

Die kostenlosen Schnelltests durch geschultes Personal soll es unter anderem in Apotheken, Testzentren und bei Hausärzten geben. Der Bund bezahlt allen Bürgern wöchentlich mindestens einen Schnelltest, wie Bund und Länder in ihrer Konferenz Anfang März beschlossen hatten. Beim Start am 8. März gab es noch keine flächendeckende Versorgung. Die Kreise und kreisfreien Städte sollen den Aufbau der Strukturen koordinieren und weiterer Teststellen beauftragen. Der Bund zahlt laut NRW-Finanzministerium den neuen Teststellen 12 Euro je Test. Übrigens: In unserer Übersicht sehen Sie, wo es die kostenlosen Schnelltests in Köln gibt. In einer weiteren Übersicht finden Sie die Corona-Schnelltestangebote in Düsseldorf.

Teststellen für Corona-Schnelltests in NRW kosten dem Land 15 Millionen Euro

Wie aus einer Vorlage des Finanzministeriums hervorgeht, werden die Kosten für das Land bis Ende Juni auf 15 Millionen Euro geschätzt. Von den 4000 Apotheken kämen laut einer Verbandsumfrage rund 1500 in Betracht. In ähnlicher Größenordnung werden andere Anbieter kleiner Teststellen angenommen. Bei 3000 Einrichtungszuschüssen zu je 1000 Euro ergeben sich Kosten von 3 Millionen Euro. Zudem geht es um eine monatliche Pauschale von 1000 Euro für vier Monate als finanziellen Anreiz. Bei 3000 Einrichtungen ergibt das 12 Millionen Euro Kosten. (nb mit dpa)

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