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Coronavirus: Eta-Variante im Kreis Höxter gemeldet

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Die Mitarbeiterin eines Labors hält eine Coronavirus-Probe in den Händen.
Im Kreis Höxter wurde nun erstmals die Eta-Variante nachgewiesen. (Symbolbild) © Andreas Arnold/dpa

Im Kreis Höxter und in Paderborn wurde nun die „Eta-Variante“ nachgewiesen. Das hat es mit der Coronavirus-Variante auf sich.

Höxter/Paderborn – Nach dem Nachweis der sogenannten Eta-Variante des Coronavirus in einem Krankenhaus in Paderborn hat der benachbarte Kreis Höxter ebenfalls einen Fall gemeldet. „Es besteht ein direkter Zusammenhang mit dem Nachweis im Kreis Paderborn“, sagte Wilfried Münster, Leiter des Gesundheitsdienstes des Kreises Höxter.

Coronavirus: Eta-Variante im Kreis Höxter und in Paderborn gemeldet

Die erkrankte Person sowie die engen Kontaktpersonen seien in angeordneter Quarantäne, hieß es in einer Mitteilung. In Nordrhein-Westfalen hat der Kreis Höxter mit 0,0 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen derzeit die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz. Der neue Fall ist bereits aus dieser Statistik gefallen. Der Nachweise der Variante erfolgte nach Angaben eines Sprechers verspätet.

Coronavirus in NRW: Eta-Variante im Kreis Höxter nachgewiesen – sie trat zuerst in Angola (Afrika) auf

Am Donnerstag hatte der Kreis Paderborn von einem Besuchs- und Aufnahmestopp in einem Krankenhaus nach dem Nachweis der Variante bei einer 89 Jahre alten Patientin berichtet. Wie und wo sich die Frau infiziert haben könnte, werde derzeit ermittelt. Die Variante wurde nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) erstmalig im Dezember 2020 in Angola (Zentralafrika) nachgewiesen.

500 Eta-Nachweise in Deutschland: Ist die Corona-Mutation so gefährlich wie die Delta-Variante?

Nach Angaben des Kreises Paderborn war es das erste Mal, dass die Eta-Variante im Kreisgebiet labordiagnostisch nachgewiesen wurde. Das RKI führt sie in der Liste der „unter Beobachtung stehende Varianten“. Sie zählt nicht zu den «besorgniserregende Varianten», unter denen etwa die Delta-Variante geführt wird, die sich unter anderem auch in Köln ausbreitet. Bundesweit gibt es bisher mehr als 500 Eta-Nachweise. Am Freitag bestätigte der Kreis Paderborn den Nachweis von fünf weiteren Fällen, darunter bei vier Patienten aus dem Krankenhaus und einer engen Kontaktperson.

Umso wichtiger ist es nun, sich möglichst schnell impfen zu lassen. Wie NRW-Gesundheitsminister Laumann mitteilte, können nun alle Impfwilligen ab Samstag einen Termin im Impfzentrum vereinbaren. (nb mit dpa/lnw)

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