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Coronavirus: Impfstudie bei jungen Menschen in Siegen-Wittgenstein kann starten

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Ein Hinweisschild im Impfzentrum Siegen
Für die Studie mit Kindern ab 12 soll das Impfzentrum Siegen genutzt werden (Archivbild). © Rene Traut/dpa

Wochenlang lag die geplante Studie zur Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen im Kreis Siegen-Wittgenstein auf Eis. Nun kann sie doch starten.

Siegen – Die im Kreis Siegen-Wittgenstein geplante wissenschaftliche Studie zur Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen kann jetzt doch im Impfzentrum des Kreises durchgeführt werden. Der jüngste Erlass des Gesundheitsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen habe den Weg dafür geebnet, teilte der Kreis am Donnerstag mit.

Coronavirus: Studie zur Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen in Siegen kann nun doch starten

Bei dem Projekt wollen Mediziner unter anderem herausfinden, wie sich die Impfung der jüngeren Altersgruppen auf das Infektionsgeschehen auswirkt. Beteiligt sind das Universitätsklinikum des Saarlandes, das Uniklinikum Bochum und die Universität Siegen. Es geht um junge Menschen unter 16 Jahren.

Das Ministerium hatte in der vergangenen Woche den Impfzentren erlaubt, Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren ein Impfangebot zu machen. Kinder- und Jugendärzte im Impfzentrum müssten die Jungen und Mädchen sowie ihre Sorgeberechtigten aber auf jeden Fall ausführlich medizinisch beraten. „Ein ‚Ärmel hoch und Spritze rein‘ soll es bei jungen Menschen nicht geben“, hatte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) gesagt.

Siegen-Wittgenstein: Studie zur Corona-Impfung sollte schon vor zwei Wochen starten

Die Studie sollte bereits vor mehr als zwei Wochen starten. Der Kreis hatte sein Impfzentrum aber unter Verweis auf Auflagen des Landes nicht zur Verfügung gestellt. Jetzt sei es möglich.  (dpa/lnw)

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