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Frau (32) aus NRW stirbt in Zusammenhang mit Astrazeneca-Impfung

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Eine Frau erhält per Spritze eine Impfung gegen Corona.

Eine Impfung mit Astrazeneca führte bei einer 32-jährigen Frau zum Tod. © Jens Schmitz/Imago

Eine junge Frau aus NRW ist nach einer Corona-Impfung gestorben. Ein spezialisiertes Institut hat nun festgestellt, dass der Tod mit der Impfung zusammenhängt.

Münster – Nach Angaben des Kreises Herford ist eine 32-jährige Frau im Zusammenhang mit einer Impfung mit Astrazeneca gestorben. Eine entsprechende Meldung veröffentlichte der Kreis am Mittwochabend.

Das Ergebnis stellte das auf solche Immunreaktionen spezialisierte Institut für Immunologie und Transfusionsmedizin der Universität Greifswald fest. Demnach führte eine Immunreaktion auf den Impfstoff zum Tod der Frau. Ursache sei eine Gerinnungsstörung mit Einblutung ins Gehirn gewesen.

Corona-Impfung in NRW führte zum Tod: Kreis Herford reagiert

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld war die Frau von der Rechtsmedizin in Münster obduziert worden. Sie war mehrere Tage nach ihrer Impfung gegen das Coronavirus am 9. März gestorben.

Der Kreis hat das Landeszentrum für Gesundheit und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) eingeschaltet. Das PEI mit Sitz in Frankfurt ist für Zulassung und Bewertung von Arzneimitteln zuständig.

Corona-Impfung mit Astrazeneca nur bei Menschen ab 60 empfohlen

„Wir sind über den Tod der jungen Frau, die mitten aus dem Leben gerissen wurde, tief traurig. Mit der Impfung wollte sie sich selber und vor allem andere Menschen schützen. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Verstorbenen“, sagte Landrat Jürgen Müller (SPD) in einer Mitteilung.

Seit dem 1. April empfiehlt die Ständige Impfkommission eine Impfung mit dem Produkt von Astrazeneca nur noch bei Menschen ab 60 Jahren. Der Grund waren seltene Fälle bestimmter Hirnvenenthrombosen. Diese schweren, teilweise tödlich verlaufenden Nebenwirkungen wurden laut Robert Koch-Institut überwiegend bei Frauen im Alter bis zu 55 Jahren beobachtet.

In Köln bietet die Stadt bis zu 9000 zusätzliche Astrazeneca-Impfungen für Über-60-Jährige an. Die zusätzlichen Termine soll es noch bis zum Samstag (1. Mai) geben. Bereits die Woche hatte die Stadt Köln 5000 zusätzliche Impftermine gegen das Coronavirus angeboten. (dpa)

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