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Corona in NRW: 18 Impflinge klagen gegen das Land

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Ein Mitarbeiter des Gesundheitswesens bereitet eine Dosis des Impfstoffs Covid-19 von AstraZeneca vor.
In 18 Fällen klagen Corona-Impflinge gegen das Land NRW (Symbolbild) © Sakchai Lalit/dpa

Wegen Komplikationen wollen aktuell 18 Impflinge gegen das Land NRW klagen. Die Impfärzte und das Personal sind von den Vorwürfen freigestellt.

Düsseldorf – 18 Personen, die gegen das Coronavirus geimpft worden waren, wollen das Land NRW nun in Haftung nehmen. Sie sagen, dass die Impfung zu Komplikationen geführt habe. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurde bislang noch keiner der Fälle positiv beschieden, heißt es in einer Mitteilung der dpa.

Corona in NRW: 18 Impflinge klagen nach möglichen Komplikationen

Das Land hat in den Impfzentren die unmittelbare Haftung übernommen und die Impfärzte und das Personal davon freigestellt. Dafür wurde auch eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Beim Impfen in der Praxis greift dagegen die Berufshaftpflichtversicherung des jeweiligen Arztes, so die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein.

Anträge auf Entschädigung beim Land prüfen laut Ministerium die Landschaftsverbände. Unter den 18 bisher vorliegenden Fällen sei kein Todesfall, so das Ministerium rund um Karl-Josef Laumann (CDU) weiter.

Mögliche Komplikationen nach Corona-Impfung: Paul-Ehrlich-Institut prüft Ursache

Dem Paul-Ehrlich-Institut wurden laut Landesregierung bisher 31 Todesfälle mitgeteilt, „die in einem zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung gegen Covid-19 standen“, so die Antwort auf eine Anfrage der AfD im NRW-Landtag. Inwieweit die Impfungen tatsächlich Ursache für den Tod waren, prüft das Paul-Ehrlich-Institut. (dpa/lnw)

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